
| Studiengänge >> Informatik 2020 M.Sc. >> Fortgeschrittene Datenbank-Konzepte 1 |
| Code: | 132150 |
| Modul: | Fortgeschrittene Datenbank-Konzepte 1 |
| Module title: | Advanced Database Concepts 1 |
| Version: | 1.0 (12/2009) |
| letzte Änderung: | 03.10.2025 |
| Modulverantwortliche/r: | Prof. Dr.-Ing. ten Hagen, Klaus k.tenhagen@hszg.de |
| angeboten in den 3 Studiengängen: | Informatik (M.Sc.) gültig ab Matrikel 2018 | Informatik (M.Sc.) gültig ab Matrikel 2020 | Informatik (M.Sc.) gültig ab Matrikel 2024 |
| Modul läuft im: | WiSe (Wintersemester) |
| Niveaustufe: | Master |
| Dauer des Moduls: | 1 Semester |
| Status: | Pflichtmodul |
| Lehrort: | Görlitz |
| Lehrsprache: | Deutsch |
| Workload* in | SWS ** | |||||||||||||||||
| Zeit- std. | ECTS- Pkte |
|||||||||||||||||
| * | Gesamtarbeitsaufwand pro Modul (1 ECTS-Punkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden) |
| ** | eine Semesterwochenstunde (SWS) entspricht 45 Minuten pro Woche |
| Selbststudienzeit in h | ||||
Vor- und Nachbereitung LV |
Vorbereitung Prüfung |
Sonstiges |
||
| Lehr- und Lernformen: | Vorlesung, Seminar, Projektbearbeitung in der Gruppe Um den Anschluss in der Vorlesung nicht zu verlieren ist es notwendig diese zuhause nachzubereiten. Dazu werden die aktuellen Folien im Anschluss an die Vorlesung zur Verfügung gestellt. Es ist sehr empfehlenswert dabei auftretende Fragen in der Literatur oder auf dem Web zu recherchieren. Interessante Einsichten oder Fragen werden in den Konsultationen diskutiert. Konsultationen für jede Gruppe (20 min pro Gruppe / 2 SWS bei 5 Gruppen)
Selbstständige Arbeit (3 SWS) in der Gruppe oder individuell am Laptop zur Lösung des Forschungsaufgabe Zur Vorbereitung auf die Projektverteidigung muss ein Beleg pro Gruppe als schriftlicher wissenschaftlich-technischer Bericht erstellt werden. Weiterhin muss die Präsentation für die Projektverteidigung erstellt werden. |
| Hinweise: | Ein Beleg als wissenschaftlich-technischer Bericht pro Gruppe. Die Ergebnisse des Projektes werden in einem Vortrag und eventueller Demonstration von 20 min mit 10 min Diskussion vorgestellt. Die Verteidigung ist öffentlich, weil ein Vortrag von einem Auditorium motivierender ist und Fragen von den anderen Studis erwünscht sind. Der Beleg und die Verteidigung gehen mit gleichem Gewicht in die Note ein. Bei der Verteidigung werden die Präsentation und die Beantwortung der Fragen bewertet. Zur Bewertung der individuellen Leistung in der selbstständigen Projektarbeit werden vertrauliche Beschreibungen der Gruppenmitglieder zu den einzelnen Beiträgen und deren Beurteilung herangezogen. |
| Prüfung(en) | |||
| Prüfung | Prüfungsleistung als Beleg (PB) | 100.0% | |
| Lerninhalt: |
Im Modul Relationale Datenbanken (RDB) wird die logische Abstraktion nur bei der Diskussion der Indizes verlassen. In diesem Modul werden die Komponenten eines realen DB Management System eingeführt und vorgestellt wie diese zusammenarbeiten um diese Abstraktion zu realisieren. Die Grundaufgaben der DB Administration werden vorgestellt. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten der Implementation von Persistenz diskutiert. Im einzelnen werden behandelt: Components of a DB Instance, Creating a DB, Data Dictionary Views, Redo Logs and Segments, Tablespaces and Data Files, Interested Transaction List (ITL), Rollback segments, managing tables and indexes, leaky abstraction, Enforcing of constraints, parallel execution, Export/Import, Partitioning of tables and indices, Application in a Data Warehouse, Data Lifecycle Management Die aktuellen Projekte werden zu Beginn des Semesters definiert. Dabei werden Projektvorschlaege der Studis berücksichtigt. |
| Lernergebnisse/Kompetenzen: | |
| Fachkompetenzen: | Die Studierenden sind in der Lage, diese vertieften Erkenntnisse aus den Bereichen Datenbanken, Data Mining, Künstliche Intelligenz, Echtzeitprogrammierung, Betriebssysteme, Modellbildung etc für Ihre spezielle Profilbildung innerhalb der Masterausbildung anzuwenden und nutzbringend zu kombinieren. Die Studierenden kennen die Komponenten eines Relationalen DB Management Systems und deren Zusammenwirken . Die Studierenden sind in der Lage, - eine DB Instanz aufzusetzen und zu konfigurieren. - Daten effizient auf andere Medien schreiben und neu laden. Die Studierenden analysieren und abstrahieren technische Problemstellungen anhand bekannter und unbekannter Randbedingungen. Sie können einschätzen, wie der Lösungsraum aussieht (unlösbar - eindeutige Lösung - viele Lösungen) und aufbauend darauf Handlungsanweisungen ableiten. Sie entwerfen unter Verwendung bekannten Kreativitätsmethoden Problemlösungsansätze ableiten. |
| Fachübergreifende Kompetenzen: | Studierende können die Ergebnisse ihrer Arbeit verständlich und nachvollziehbar darstellen und in angemessener Form verteidigen. Studierende sind dazu fähig, Kritik an der Arbeit/den Lösungen zu rezipieren und für eine Lösungsverbesserung zu nutzen. Studierende können in Kleingruppen effektiv zusammenarbeiten, um Aufgaben zu lösen. Neben ausgeprägter Teamfähigkeit besitzen sie Fähigkeiten zur Selbstorganisation und Konfliktlösung. Studierende sind sich der speziellen Anforderungen und Verpflichtungen, die aus der Übernahme von Führungsaufgaben entstehen bewusst, und sind imstande diese auch zu übernehmen. Die Absolventen können abweichende Sichtweisen und Interessen anderer Beteiligter reflektieren und berücksichtigen (soziale Kompetenz, Dialogfähigkeit). Die Studierenden können rationale und ethisch begründete Entscheidungen in einem komplexen Umfeld mit teilweise neuen und/oder unbekannten Einflussgrößen treffen sowie kritisch denken, um innovative und effektive Lösungen für fachübergreifende, qualitative und quantitative Probleme zu finden (kritisches Denken, ergebnisorientiertes Handeln). Studierende überprüfen selbst- und fremdentwickelte Lösungsansätze in einem möglichst ganzheitlichen Kontext. Sie sind in der Lage, jenseits der rein technischen Diskussion auch ökonomische, ökologische, soziale und rechtliche Aspekte zu berücksichtigen (vgl. F3). |
| Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: | Grundlagen der relationalen Datenbanken (ohne Nachweiserfordernis) |
| Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: | Verteilte Systeme, Betriebssystem insbesondere UNIX |
| Literatur: |
|