
| Studiengänge >> Angewandte Pflegewissenschaft 2026 B.Sc. >> Praktischer Vertiefungseinsatz - Teil 1 |
| Code: | 327900 |
| Modul: | Praktischer Vertiefungseinsatz - Teil 1 |
| Module title: | Practical Training for Consolidation - Part 1 |
| Version: | 1.0 (07/2026) |
| letzte Änderung: | 26.08.2026 |
| Modulverantwortliche/r: | Prof. Dr. rer. medic. Knoll, Martin Martin.Knoll@hszg.de |
B.A. Knothe, Anja Anja.Knothe@hszg.de | M.A. Zumpe, Maria Maria.Zumpe@hszg.de |
| angeboten im Studiengang: | Angewandte Pflegewissenschaft (B.Sc.) gültig ab Matrikel 2026 (Pflichtmodul) |
| Modul läuft im: | SoSe (Sommersemester) |
| Niveaustufe: | Bachelor |
| Dauer des Moduls: | 1 Semester |
| Status: | Pflichtmodul |
| Lehrort: | Görlitz |
| Lehrsprache: | Deutsch |
| Workload* in | SWS ** | |||||||||||||||||||||||||||||
| Zeit- std. | ECTS- Pkte |
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| * | Gesamtarbeitsaufwand pro Modul (1 ECTS-Punkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden) |
| ** | eine Semesterwochenstunde (SWS) entspricht 45 Minuten pro Woche |
| Selbststudienzeit in h | ||||
| Lehr- und Lernformen: | Praktikum: flexibel gestalteter Einsatz bei einem Kooperationspartner der praktischen Ausbildung (Anlage 7 PflAPrV) einschließlich Praxisbe- und Praxisanleitung (§ 38 Abs. 3 PflBG) durch die Hochschule und die Praxis (mind. 10% des Einsatzes) optional in einem der drei Bereiche (von der Hochschule zugewiesen): 1. stationäre Langzeitpflege 2. ambulante Akut- und Langzeitpflege 3. stationäre Akutpflege Präsenzstudium: Praxisbegleittage zu Themen im Praxiseinsatz Selbststudium: Begleitendes selbständiges Literaturstudium und Bearbeitung von praxisbezogenen Lernaufgaben und Fällen, Vorbereitung und Umsetzung des Praxisbelegs im Rahmen des Portfolios, Führen des Praxisnachweises, Lehr-Lernplattform OPAL |
| Hinweise: | 1) Modul enthält 300h Praxis nach PflBG einschl. 2 Praxisbegleittagen (entspricht 1,0 LVS) 2) Modul schließt mit staatlicher Prüfung (Praktische Prüfung, PX240) ab: Modul enthält die Praktische Prüfung 1 (Pflege) nach § 37 PflAPrV. Überprüft werden neben der Fachkompetenz, die zur Ausübung des Berufs erforderliche personale Kompetenz einschließlich der Sozialkompetenz und der Selbständigkeit, ferner die Reflexion und Begründung des eigenen Handelns auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Praktische Prüfung schließt jeweils das nach § 37 PflAPrV zugeordnete Modul ab. |
| Prüfung(en) | |||
| Prüfung | Staatliche Prüfung Praktische Prüfung (PX) | 240 min | 100.0% |
| Lerninhalt: |
a) Umsetzung von Theorie und Praxis in komplexen und hochkomplexen Pflegesituationen und deren Reflexion • Vertiefung und Reflexion der Praxiskonzepte in Bezug auf ihre Anwendbarkeit • reflektierte Beobachtung und Wahrnehmung von Menschen aller Altersstufen und mit besonderen gesundheitlichen Problemlagen • Selbständige wissenschaftsbasierte Pflegeprozessplanung, Umsetzung in Pflegehandeln und Evaluation in komplexen und hochkomplexen Pflegesituationen bei Menschen aller Altersstufen und mit besonderen gesundheitlichen Problemlagen • Einschätzen von Menschen in kritischen Akutsituationen und selbständiges sowie fachgerechtes Umsetzen professioneller Pflegeinterventionen • zu pflegende Menschen aller Altersstufen in komplexen und hochkomplexen Pflegesituationen personenzentriert und lebensweltbezogen beraten, unterstützen sowie gesundheitsbezogen fördern • intra- und interprofessionelle Zusammenarbeit im therapeutischen Team aktiv gestalten b) Lehrinhalte Praxisbegleittag • Vor- und Nachbereitung des Praxismoduls • Praxisreflexion und Transferlernen, Austausch und Vertiefung individueller Praxiserfahrung, Reflexion der Lernprozesse, Anleitung, Formen kollegialer Beratung, Supervision, Umgang mit Konflikten • vertieftes Üben ausgewählter pflegerischer Interventionen im Sim-/SkillsLab |
| Lernergebnisse/Kompetenzen: | |
| Fachkompetenzen: | Die Studierenden • können das Berufsfeld der stationären Akutpflege Pflege beschreiben • können mit kranken, schwerkranken und sterbenden Menschen im stationären Akutpflegesetting und deren Bezugspersonen professionell betreuen • können die etablierten Assessment- und Diagnoseinstrumente anwenden • können die Pflegeprozessgestaltung bei zu pflegenden Menschen aller Altersgruppen entsprechend Ihres Wissenstandes übernehmen • können das multitherapeutische Team in Hinsicht auf den besonderen Fokus von Gesundheitsförderung und Prävention unterstützen |
| Fachübergreifende Kompetenzen: | Die Studierenden • können Kommunikation und Interaktion mit Menschen aller Altersgruppen und ihren Bezugspersonen personen- und situationsbezogen gestalten • können in auftretenden Konfliktsituationen Ansätze zur Deeskalation umzusetzen und reflektieren • sind sensibilisiert für die ethischen Herausforderungen im Pflegehandeln, besonders bezüglich der Wahrung der Selbstbestimmungsrechte • sind sich der Verantwortung und Konsequenzen ihres Handelns im Berufsfeld bewusst |
| Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: | keine |
| Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: | Sprachniveau B2 in Englisch (Abiturniveau) v. a. Lesekompetenz |
| Literatur: | Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. |