Letzte Änderung : 12.10.2026 14:55:12   


Code:253050
Modul:Forschungsseminar
Module title:Research Seminar
Version:2.03 (06/2019)
letzte Änderung: 26.07.2026
Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. phil. Zschocke, Martina
M.Zschocke@hszg.de


Dipl.-Kffr. Langschwager, Solvig
S.Langschwager@hszg.de

Prof. Dr. oec. Pflicke, Ute
u.pflicke@hszg.de

angeboten in den 3 Studiengängen:
Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) (B.A.) gültig ab Matrikel 2019 (Pflichtmodul)
Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) (B.A.) gültig ab Matrikel 2023 (Pflichtmodul)
Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) (B.A.) gültig ab Matrikel 2025 (Pflichtmodul)

Modul läuft im:SoSe (Sommersemester)
Niveaustufe:Bachelor/Diplom
Dauer des Moduls:1 Semester
Status:Pflichtmodul
Lehrort:Österreich
Lehrsprache:Deutsch

Workload* in SWS **
Semester
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*Gesamtarbeitsaufwand pro Modul (1 ECTS-Punkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden)
**eine Semesterwochenstunde (SWS) entspricht 45 Minuten pro Woche

Selbststudienzeit in h
Angabe gesamt
davon
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Vor- und Nachbereitung LV
69
Vorbereitung Prüfung
0
Sonstiges


Lehr- und Lernformen:Die Vermittlung der Modulinhalte erfolgt:
• forschungsorientierten Seminaren und kurzen methodischen Inputs,
• Arbeit in thematischen Forschungsgruppen,
• problem- und projektbasiertem Lernen,
• Entwicklung eines tourismuswissenschaftlichen Forschungsexposés,
• Literatur- und Recherchewerkstätten,
• Methodenworkshops zu qualitativen und quantitativen Forschungsansätzen,
• Übungen zur Entwicklung von Interviewleitfäden, Fragebögen und Beobachtungsinstrumenten,
• Pretests und Pilotierungen,
• angeleiteter Erhebung und Auswertung überschaubarer tourismusbezogener Datensätze,
• Übungen mit Tabellenkalkulations-, Statistik-, Literaturverwaltungs- und Analysesoftware,
• Präsentation und Diskussion von Forschungsständen,
• strukturiertem Peer-Review und kollegialem Feedback,
• individuellen und gruppenbezogenen Forschungskonsultationen,
• reflektiertem Einsatz generativer KI,
• Transferaufgaben aus dem beruflichen Umfeld der Studierenden,
• angeleitetem und eigenverantwortlichem Selbststudium.
Hinweise:keine


Prüfung(en)
Prüfung Prüfungsleistung als Referat (PR)
 - 
100.0%



Lerninhalt: 1. Angewandte Forschung im Tourismusmanagement
• Tourismus als interdisziplinäres Forschungsfeld
• Funktionen wissenschaftlicher Forschung für Unternehmen und Destinationen
• Grundlagen-, Anwendungs- und Evaluationsforschung
• wissenschaftliche Erkenntnis und betriebliche Entscheidungsunterstützung
• aktuelle Forschungsfelder der Tourismuswirtschaft
• Zusammenarbeit mit Praxispartnern
• Grenzen wissenschaftlicher und betrieblicher Auftragsforschung
Mögliche tourismusbezogene Forschungsfelder
• Reise- und Buchungsverhalten,
• Gästezufriedenheit und Servicequalität,
• Tourismusakzeptanz,
• Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung,
• Fachkräftegewinnung und Beschäftigungsqualität,
• digitale Sichtbarkeit touristischer KMU,
• künstliche Intelligenz im Tourismus,
• Mobilitäts- und Besucherverhalten,
• Wirkungen von Kultur-, Sport- und MICE-Veranstaltungen,
• Destinationsentwicklung und Besucherlenkung.
2. Themenfindung und Forschungsrelevanz
• Identifikation eines tourismuswirtschaftlichen Problems
• Analyse des Forschungsstandes
• wissenschaftliche und praktische Relevanz
• Identifikation von Forschungslücken
• Abgrenzung des Forschungsgegenstands
• Festlegung von Untersuchungsraum, Zielgruppe und Zeitraum
• Formulierung von Erkenntnisinteresse und Zielstellung
• Entwicklung eines präzisen Arbeitstitels
3. Forschungsfragen und theoretischer Bezugsrahmen
• deskriptive, explorative, erklärende, vergleichende und evaluative Forschungsfragen
• Haupt- und Teilfragen
• Anforderungen an wissenschaftlich bearbeitbare Forschungsfragen
• Theorie, Modell, Konzept und Definition
• Auswahl geeigneter theoretischer Ansätze
• Konstrukte, Variablen und Indikatoren
• Entwicklung eines konzeptionellen Bezugsrahmens
• Formulierung und Prüfung von Hypothesen
• Zusammenhang zwischen Theorie, Forschungsfrage und Methode
4. Forschungsplanung und Forschungsexposé
• Aufbau eines Forschungsprozesses
• Entwicklung eines Forschungsporträts beziehungsweise Exposés
• Forschungsgegenstand und Problemstellung
• Zielsetzung und Forschungsfragen
• theoretische Grundlagen
• Untersuchungsdesign und Methoden
• Feldzugang und Stichprobe
• Arbeits-, Ressourcen- und Zeitplanung
• erwartete Ergebnisse und wissenschaftlicher Beitrag
• Risiken und Alternativplanungen
5. Systematische Literaturrecherche
• Entwicklung deutscher und englischer Suchbegriffe
• Suchstrings und boolesche Operatoren
• Recherche in Bibliothekskatalogen, Fachdatenbanken und wissenschaftlichen Suchmaschinen
• Rückwärts- und Vorwärtssuche
• Dokumentation des Rechercheprozesses
• Aufbau einer Literatur- und Quellenmatrix
• wissenschaftliche Fachartikel, Monografien und Forschungsberichte
• amtliche Statistiken, Marktstudien und Unternehmensberichte
• Bewertung von Qualität, Aktualität und Interessenbindung
• Identifikation widersprüchlicher Forschungsergebnisse
• strukturierte Literaturübersicht in grundlegender Form
6. Forschungsdesign und Methodenwahl
• qualitative und quantitative Forschungsansätze
• Mixed-Methods-Designs
• explorative, deskriptive, erklärende und evaluative Untersuchungen
• Querschnitts- und Längsschnittdesigns
• Einzelfall- und Mehrfallstudien
• Vergleichsstudien
• Befragung, Interview, Beobachtung und Dokumentenanalyse
• Sekundärdatenanalyse
• Online- und Plattformforschung
• Auswahl einer zur Forschungsfrage passenden Methode
• Methodentriangulation
• Machbarkeit und Grenzen des Forschungsdesigns
7. Qualitative Forschungsmethoden
• leitfadengestützte Interviews und Experteninterviews
• Fokusgruppen und Gruppendiskussionen
• teilnehmende und nicht teilnehmende Beobachtung
• Dokumenten-, Website- und Medienanalyse
• Analyse von Onlinebewertungen und Gästekommentaren
• Auswahl und Ansprache geeigneter Interviewpersonen
• Entwicklung und Pretest eines Interviewleitfadens
• Interviewführung und Gesprächsdokumentation
• Transkription und Anonymisierung
• deduktive und induktive Kategorienbildung
• qualitative Inhaltsanalyse
• Codierung, Verdichtung und Interpretation
• softwaregestützte Auswertung, beispielsweise mit MAXQDA
8. Quantitative Forschungsmethoden
• Grundgesamtheit und Stichprobe
• Zufalls- und bewusste Auswahlverfahren
• Repräsentativität und Stichprobenverzerrungen
• Entwicklung standardisierter Fragebögen
• Fragetypen und Antwortformate
• Skalen und Messniveaus
• Operationalisierung von Konstrukten
• Pretest und Überarbeitung
• Online-, schriftliche und mündliche Befragungen
• Datenaufbereitung und Datenbereinigung
• Häufigkeitsverteilungen und Lageparameter
• Streuungsmaße
• Kreuztabellen und Gruppenvergleiche
• Korrelationen und einfache Zusammenhangsanalysen
• grafische Darstellung quantitativer Ergebnisse
• Grenzen statistischer Verallgemeinerungen
9. Fallstudien-, Evaluations- und Mixed-Methods-Forschung
• Aufbau wissenschaftlicher Fallstudien
• Auswahl und Abgrenzung von Fällen
• Kombination verschiedener Datenquellen
• Untersuchung von Unternehmen, Destinationen und Projekten
• formative und summative Evaluation
• Ziel-, Prozess-, Ergebnis- und Wirkungsanalyse
• Entwicklung von Evaluationskriterien
• quantitative und qualitative Wirkungsmessung
• Mixed-Methods-Designs
• Integration und Vergleich unterschiedlicher Ergebnisse
• Umgang mit widersprüchlichen Befunden
10. Datenerhebung und Feldzugang
• Auswahl und Gewinnung von Untersuchungsteilnehmenden
• Kontaktaufnahme mit Unternehmen und Destinationen
• Gatekeeper und Zugang zu Forschungsfeldern
• Stichprobenplanung
• Durchführung von Pretests und Pilotstudien
• Erhebungsplanung und Terminmanagement
• Dokumentation der Erhebung
• Umgang mit Abbrüchen und fehlenden Angaben
• Qualitätskontrolle während der Datenerhebung
• Herausforderungen internationaler und interkultureller Forschung
11. Forschungsqualität
• Objektivität, Reliabilität und Validität
• interne und externe Validität
• Nachvollziehbarkeit und Transparenz
• Glaubwürdigkeit und Übertragbarkeit qualitativer Ergebnisse
• Reflexivität der Forschenden
• Triangulation
• soziale Erwünschtheit und Antwortverzerrungen
• Interviewer- und Beobachtungseffekte
• Nonresponse und fehlende Werte
• Grenzen von Stichprobe und Datenbasis
• Prüfung alternativer Erklärungen
• kritische Reflexion der Aussagekraft
12. Forschungsethik und Datenschutz
• Freiwilligkeit und informierte Einwilligung
• Teilnehmendeninformation und Widerrufsrecht
• Schutz personenbezogener Daten
• Anonymisierung und Pseudonymisierung
• Umgang mit Audio- und Videoaufzeichnungen
• vertrauliche Unternehmensinformationen
• Schutz vulnerabler Personen und Gruppen
• Machtverhältnisse zwischen Forschenden und Befragten
• Forschung in kleinen Betrieben und Gemeinden
• kulturell sensible Forschung
• Vermeidung von Schädigung und Stigmatisierung
• Speicher-, Zugriffs- und Löschkonzepte
• Datenschutz-Grundverordnung in anwendungsbezogener Form
13. Forschungsdatenmanagement
• strukturierte Datei- und Ordnerorganisation
• Dateibenennung und Versionskontrolle
• Dokumentation von Datenerhebung und Datenbereinigung
• sichere Speicherung und Datensicherung
• Zugriffs- und Berechtigungskonzepte
• Trennung von Kontaktdaten und Forschungsdaten
• Metadaten und Codebücher
• Datenmanagementplan in grundlegender Form
• Aufbewahrung und Löschung
• Reproduzierbarkeit und Nachvollziehbarkeit
• FAIR-Prinzipien in grundlegender Form
• Grenzen der Veröffentlichung betrieblicher Forschungsdaten
14. Generative KI im Forschungsprozess
• Einsatzmöglichkeiten bei Themenfindung und Strukturierung
• Entwicklung von Suchbegriffen und Rechercheplänen
• Unterstützung bei Instrumentenentwicklung und Pretests
• Transkription, Übersetzung und Datenaufbereitung
• Unterstützung bei statistischen und qualitativen Analysen
• Grenzen KI-gestützter Literaturrecherche
• erfundene Quellen und Halluzinationen
• Bias und unzulässige Vereinfachungen
• Datenschutz und Schutz unveröffentlichter Daten
• menschliche Kontrolle und fachliche Verantwortung
• transparente Dokumentation des KI-Einsatzes
• Abgrenzung zulässiger Unterstützung von unzulässiger Fremdleistung
15. Auswertung, Interpretation und Diskussion
• Trennung von Ergebnisdarstellung und Interpretation
• Bezug der Ergebnisse auf Forschungsfrage und Theorie
• Vergleich mit dem bisherigen Forschungsstand
• Identifikation von Mustern und Zusammenhängen
• Umgang mit widersprüchlichen Ergebnissen
• Vermeidung unzulässiger Kausalinterpretationen
• Diskussion alternativer Erklärungen
• Ableitung wissenschaftlicher Schlussfolgerungen
• Reflexion methodischer Limitationen
• Entwicklung weiterführender Forschungsfragen
16. Forschungstransfer in das Tourismusmanagement
• Übersetzung wissenschaftlicher Ergebnisse in Managementinformationen
• Ableitung betrieblicher und destinationsbezogener Handlungsempfehlungen
• Unterscheidung zwischen Befund, Interpretation und Empfehlung
• Bewertung von Umsetzbarkeit, Nutzen und Risiken
• Berücksichtigung unterschiedlicher Stakeholderperspektiven
• Entwicklung von Maßnahmen und Erfolgsindikatoren
• Kommunikation von Unsicherheiten und Wissensgrenzen
• Erstellung eines Management Summary
• Transfer in Unternehmen, Destinationen und Tourismuspolitik


Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen:Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,
• Funktionen und Ablauf angewandter Tourismusforschung zu beschreiben und zu erläutern – Verstehen,
• tourismuswirtschaftliche Problemstellungen auf ihre wissenschaftliche Bearbeitbarkeit zu prüfen – Analysieren,
• Forschungsbedarf und Forschungslücken zu identifizieren – Analysieren,
• einen Forschungsgegenstand sachgerecht zu strukturieren und einzugrenzen – Analysieren,
• wissenschaftlich bearbeitbare Forschungsfragen und Zielstellungen zu formulieren – Anwenden/Erschaffen,
• geeignete Theorien, Modelle und Konzepte auszuwählen und zu begründen – Bewerten,
• ein konsistentes Forschungsexposé zu entwickeln – Erschaffen,
• eine systematische Literaturrecherche zu planen und durchzuführen – Anwenden,
• wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Quellen voneinander zu unterscheiden – Analysieren,
• Quellen hinsichtlich Qualität, Aktualität und Interessenbindung zu bewerten – Bewerten,
• qualitative, quantitative und kombinierte Forschungsdesigns zu unterscheiden – Verstehen/Analysieren,
• ein zur Forschungsfrage passendes Untersuchungsdesign auszuwählen und zu begründen – Bewerten,
• einen Interviewleitfaden, Fragebogen oder Beobachtungsbogen zu entwickeln – Erschaffen,
• eine geeignete Stichprobe zu planen und zu begründen – Anwenden/Bewerten,
• tourismusbezogene Daten methodisch kontrolliert zu erheben und aufzubereiten – Anwenden,
• qualitative Daten mithilfe einer grundlegenden Inhaltsanalyse zu codieren und auszuwerten – Anwenden/Analysieren,
• quantitative Daten deskriptiv zu analysieren und zu visualisieren – Anwenden/Analysieren,
• Ergebnisse unterschiedlicher Datenquellen miteinander zu vergleichen und zu integrieren – Analysieren,
• geeignete Analyseprogramme kontrolliert zu nutzen – Anwenden,
• die Qualität und Aussagekraft einer Untersuchung zu beurteilen – Bewerten,
• methodische Grenzen, Verzerrungen und Unsicherheiten zu identifizieren – Analysieren/Bewerten,
• datenschutzrechtliche und forschungsethische Anforderungen zu berücksichtigen – Anwenden,
• Forschungsdaten nachvollziehbar zu dokumentieren und zu sichern – Anwenden,
• generative KI unterstützend und transparent im Forschungsprozess zu nutzen – Anwenden,
• KI-generierte Aussagen, Quellen und Auswertungen kritisch zu prüfen – Bewerten,
• Forschungsergebnisse theoretisch fundiert zu interpretieren – Analysieren,
• wissenschaftlich begründete Empfehlungen für Tourismusunternehmen oder Destinationen zu entwickeln – Erschaffen,
• Forschungsergebnisse verständlich zu visualisieren und zu präsentieren – Erschaffen,
• das eigene Forschungsdesign und die Ergebnisse argumentativ zu verteidigen – Bewerten.
Fachübergreifende Kompetenzen:Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,
• komplexe Problemstellungen systematisch zu strukturieren – Analysieren,
• wissenschaftliche und praktische Perspektiven miteinander zu verknüpfen – Analysieren,
• relevante von weniger relevanten Informationen zu unterscheiden – Analysieren,
• wissenschaftliche Aussagen kritisch und evidenzbasiert zu beurteilen – Bewerten,
• quantitative und qualitative Informationen miteinander zu verbinden – Analysieren,
• sorgfältig und verantwortungsvoll mit Quellen und Daten zu arbeiten – Anwenden,
• vertrauliche Forschungs- und Unternehmensdaten zu schützen – Anwenden/Bewerten,
• unterschiedliche Stakeholder- und Forschungsperspektiven einzunehmen – Analysieren,
• in Forschungsgruppen kooperativ und arbeitsteilig zu arbeiten – Anwenden,
• Aufgaben, Termine und Verantwortlichkeiten eigenständig zu koordinieren – Anwenden,
• konstruktives wissenschaftliches Feedback zu geben, anzunehmen und umzusetzen – Anwenden/Bewerten,
• eigene Annahmen und methodische Entscheidungen kritisch zu reflektieren – Bewerten,
• Unsicherheit und widersprüchliche Ergebnisse angemessen zu kommunizieren – Bewerten,
• digitale Recherche-, Analyse- und Präsentationswerkzeuge zielgerichtet zu nutzen – Anwenden,
• automatisiert erzeugte Ergebnisse auf Plausibilität und Verzerrungen zu prüfen – Bewerten,
• Forschungsergebnisse adressatengerecht zu kommunizieren – Anwenden,
• den eigenen Forschungs- und Lernprozess eigenverantwortlich zu organisieren – Anwenden.


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme:keine
Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme:• erfolgreicher Abschluss des Moduls Wissenschaftliches Arbeiten und Methodik,
• Grundlagen der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre,
• Grundlagen der Tourismusökonomie und Tourismuswirtschaft,
• grundlegende Kenntnisse qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden,
• Grundkenntnisse der deskriptiven Statistik,
• sichere Literaturrecherche und Quellenbewertung,
• grundlegende Kenntnisse wissenschaftlicher Zitierweisen,
• grundlegende Kenntnisse eines Tabellenkalkulationsprogramms,
• Grundkenntnisse in Literaturverwaltungs- und Präsentationssoftware,
• grundlegende englische Sprachkenntnisse zur Bearbeitung internationaler Fachliteratur,
• Bereitschaft zur empirischen Datenerhebung,
• Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in Forschungsgruppen,
• Bereitschaft zur kritischen Reflexion eigener Annahmen und methodischer Entscheidungen.

Literatur:kWissenschaftliches Arbeiten und Forschungsplanung
• Karmasin, M.; Ribing, R. (2024): Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden für Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen. 11., vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage, Facultas/UTB, Wien.
• Wördenweber, M.; Melcher, P. R. (2025): Leitfaden für wissenschaftliche Arbeiten. Praktikums-, Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Erich Schmidt Verlag, Berlin.
• Theisen, M. R. (2024): Wissenschaftliches Arbeiten. Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit. 19., neu bearbeitete Auflage, Vahlen, München.
• Berger-Grabner, D. (2022): Wissenschaftliches Arbeiten in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Hilfreiche Tipps und praktische Beispiele. 4. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. Forschungsmethoden
• Döring, N. (2023): Forschungsmethoden und Evaluation in den Sozial- und Humanwissenschaften. 6., vollständig überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg.
• Kuckartz, U.; Rädiker, S. (2024): Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Umsetzung mit Software und künstlicher Intelligenz. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage, Beltz Juventa, Weinheim/Basel.
• Altinay, L.; Paraskevas, A.; Ali, F. (2024): Planning Research in Hospitality and Tourism. 3rd Edition, Routledge, London/New York. Tourismuswissenschaftliche Vertiefung
• Schmude, J.; Freytag, T.; Bandi Tanner, M. (Hrsg.) (2025): Tourismusforschung. Handbuch für Wissenschaft und Praxis. Nomos, Baden-Baden.)
• aktuelle Beiträge aus den Fachzeitschriften Tourism Management, Annals of Tourism Research, Journal of Travel Research, Tourism Review und Journal of Sustainable Tourism,
• aktuelle Markt-, Strategie- und Forschungsberichte von Statistik Austria, Österreich Werbung, Eurostat, OECD und UN Tourism.
Generative KI und wissenschaftliche Integrität
• Buck, I. (2026): Wissenschaftliches Schreiben mit KI. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage, UVK/UTB, München.
• Deutsche Forschungsgemeinschaft: Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, jeweils aktuelle Fassung.
• Europäische Kommission/European Research Area Forum (2026): Living Guidelines on the Responsible Use of Generative AI in Research, jeweils aktuelle Fassung.