
| Studiengänge >> Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) 2025 B.A. >> Forschungsseminar |
| Code: | 253050 |
| Modul: | Forschungsseminar |
| Module title: | Research Seminar |
| Version: | 2.03 (06/2019) |
| letzte Änderung: | 26.07.2026 |
| Modulverantwortliche/r: | Prof. Dr. phil. Zschocke, Martina M.Zschocke@hszg.de |
Dipl.-Kffr. Langschwager, Solvig S.Langschwager@hszg.de | Prof. Dr. oec. Pflicke, Ute u.pflicke@hszg.de |
| angeboten in den 3 Studiengängen: | Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) (B.A.) gültig ab Matrikel 2019 (Pflichtmodul) | Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) (B.A.) gültig ab Matrikel 2023 (Pflichtmodul) | Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) (B.A.) gültig ab Matrikel 2025 (Pflichtmodul) |
| Modul läuft im: | SoSe (Sommersemester) |
| Niveaustufe: | Bachelor/Diplom |
| Dauer des Moduls: | 1 Semester |
| Status: | Pflichtmodul |
| Lehrort: | Österreich |
| Lehrsprache: | Deutsch |
| Workload* in | SWS ** | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zeit- std. | ECTS- Pkte |
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| * | Gesamtarbeitsaufwand pro Modul (1 ECTS-Punkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden) |
| ** | eine Semesterwochenstunde (SWS) entspricht 45 Minuten pro Woche |
| Selbststudienzeit in h | ||||
Vor- und Nachbereitung LV |
Vorbereitung Prüfung |
Sonstiges |
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| Lehr- und Lernformen: | Die Vermittlung der Modulinhalte erfolgt: • forschungsorientierten Seminaren und kurzen methodischen Inputs, • Arbeit in thematischen Forschungsgruppen, • problem- und projektbasiertem Lernen, • Entwicklung eines tourismuswissenschaftlichen Forschungsexposés, • Literatur- und Recherchewerkstätten, • Methodenworkshops zu qualitativen und quantitativen Forschungsansätzen, • Übungen zur Entwicklung von Interviewleitfäden, Fragebögen und Beobachtungsinstrumenten, • Pretests und Pilotierungen, • angeleiteter Erhebung und Auswertung überschaubarer tourismusbezogener Datensätze, • Übungen mit Tabellenkalkulations-, Statistik-, Literaturverwaltungs- und Analysesoftware, • Präsentation und Diskussion von Forschungsständen, • strukturiertem Peer-Review und kollegialem Feedback, • individuellen und gruppenbezogenen Forschungskonsultationen, • reflektiertem Einsatz generativer KI, • Transferaufgaben aus dem beruflichen Umfeld der Studierenden, • angeleitetem und eigenverantwortlichem Selbststudium. |
| Hinweise: | keine |
| Prüfung(en) | |||
| Prüfung | Prüfungsleistung als Referat (PR) | 100.0% | |
| Lerninhalt: |
1. Angewandte Forschung im Tourismusmanagement • Tourismus als interdisziplinäres Forschungsfeld • Funktionen wissenschaftlicher Forschung für Unternehmen und Destinationen • Grundlagen-, Anwendungs- und Evaluationsforschung • wissenschaftliche Erkenntnis und betriebliche Entscheidungsunterstützung • aktuelle Forschungsfelder der Tourismuswirtschaft • Zusammenarbeit mit Praxispartnern • Grenzen wissenschaftlicher und betrieblicher Auftragsforschung Mögliche tourismusbezogene Forschungsfelder • Reise- und Buchungsverhalten, • Gästezufriedenheit und Servicequalität, • Tourismusakzeptanz, • Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung, • Fachkräftegewinnung und Beschäftigungsqualität, • digitale Sichtbarkeit touristischer KMU, • künstliche Intelligenz im Tourismus, • Mobilitäts- und Besucherverhalten, • Wirkungen von Kultur-, Sport- und MICE-Veranstaltungen, • Destinationsentwicklung und Besucherlenkung. 2. Themenfindung und Forschungsrelevanz • Identifikation eines tourismuswirtschaftlichen Problems • Analyse des Forschungsstandes • wissenschaftliche und praktische Relevanz • Identifikation von Forschungslücken • Abgrenzung des Forschungsgegenstands • Festlegung von Untersuchungsraum, Zielgruppe und Zeitraum • Formulierung von Erkenntnisinteresse und Zielstellung • Entwicklung eines präzisen Arbeitstitels 3. Forschungsfragen und theoretischer Bezugsrahmen • deskriptive, explorative, erklärende, vergleichende und evaluative Forschungsfragen • Haupt- und Teilfragen • Anforderungen an wissenschaftlich bearbeitbare Forschungsfragen • Theorie, Modell, Konzept und Definition • Auswahl geeigneter theoretischer Ansätze • Konstrukte, Variablen und Indikatoren • Entwicklung eines konzeptionellen Bezugsrahmens • Formulierung und Prüfung von Hypothesen • Zusammenhang zwischen Theorie, Forschungsfrage und Methode 4. Forschungsplanung und Forschungsexposé • Aufbau eines Forschungsprozesses • Entwicklung eines Forschungsporträts beziehungsweise Exposés • Forschungsgegenstand und Problemstellung • Zielsetzung und Forschungsfragen • theoretische Grundlagen • Untersuchungsdesign und Methoden • Feldzugang und Stichprobe • Arbeits-, Ressourcen- und Zeitplanung • erwartete Ergebnisse und wissenschaftlicher Beitrag • Risiken und Alternativplanungen 5. Systematische Literaturrecherche • Entwicklung deutscher und englischer Suchbegriffe • Suchstrings und boolesche Operatoren • Recherche in Bibliothekskatalogen, Fachdatenbanken und wissenschaftlichen Suchmaschinen • Rückwärts- und Vorwärtssuche • Dokumentation des Rechercheprozesses • Aufbau einer Literatur- und Quellenmatrix • wissenschaftliche Fachartikel, Monografien und Forschungsberichte • amtliche Statistiken, Marktstudien und Unternehmensberichte • Bewertung von Qualität, Aktualität und Interessenbindung • Identifikation widersprüchlicher Forschungsergebnisse • strukturierte Literaturübersicht in grundlegender Form 6. Forschungsdesign und Methodenwahl • qualitative und quantitative Forschungsansätze • Mixed-Methods-Designs • explorative, deskriptive, erklärende und evaluative Untersuchungen • Querschnitts- und Längsschnittdesigns • Einzelfall- und Mehrfallstudien • Vergleichsstudien • Befragung, Interview, Beobachtung und Dokumentenanalyse • Sekundärdatenanalyse • Online- und Plattformforschung • Auswahl einer zur Forschungsfrage passenden Methode • Methodentriangulation • Machbarkeit und Grenzen des Forschungsdesigns 7. Qualitative Forschungsmethoden • leitfadengestützte Interviews und Experteninterviews • Fokusgruppen und Gruppendiskussionen • teilnehmende und nicht teilnehmende Beobachtung • Dokumenten-, Website- und Medienanalyse • Analyse von Onlinebewertungen und Gästekommentaren • Auswahl und Ansprache geeigneter Interviewpersonen • Entwicklung und Pretest eines Interviewleitfadens • Interviewführung und Gesprächsdokumentation • Transkription und Anonymisierung • deduktive und induktive Kategorienbildung • qualitative Inhaltsanalyse • Codierung, Verdichtung und Interpretation • softwaregestützte Auswertung, beispielsweise mit MAXQDA 8. Quantitative Forschungsmethoden • Grundgesamtheit und Stichprobe • Zufalls- und bewusste Auswahlverfahren • Repräsentativität und Stichprobenverzerrungen • Entwicklung standardisierter Fragebögen • Fragetypen und Antwortformate • Skalen und Messniveaus • Operationalisierung von Konstrukten • Pretest und Überarbeitung • Online-, schriftliche und mündliche Befragungen • Datenaufbereitung und Datenbereinigung • Häufigkeitsverteilungen und Lageparameter • Streuungsmaße • Kreuztabellen und Gruppenvergleiche • Korrelationen und einfache Zusammenhangsanalysen • grafische Darstellung quantitativer Ergebnisse • Grenzen statistischer Verallgemeinerungen 9. Fallstudien-, Evaluations- und Mixed-Methods-Forschung • Aufbau wissenschaftlicher Fallstudien • Auswahl und Abgrenzung von Fällen • Kombination verschiedener Datenquellen • Untersuchung von Unternehmen, Destinationen und Projekten • formative und summative Evaluation • Ziel-, Prozess-, Ergebnis- und Wirkungsanalyse • Entwicklung von Evaluationskriterien • quantitative und qualitative Wirkungsmessung • Mixed-Methods-Designs • Integration und Vergleich unterschiedlicher Ergebnisse • Umgang mit widersprüchlichen Befunden 10. Datenerhebung und Feldzugang • Auswahl und Gewinnung von Untersuchungsteilnehmenden • Kontaktaufnahme mit Unternehmen und Destinationen • Gatekeeper und Zugang zu Forschungsfeldern • Stichprobenplanung • Durchführung von Pretests und Pilotstudien • Erhebungsplanung und Terminmanagement • Dokumentation der Erhebung • Umgang mit Abbrüchen und fehlenden Angaben • Qualitätskontrolle während der Datenerhebung • Herausforderungen internationaler und interkultureller Forschung 11. Forschungsqualität • Objektivität, Reliabilität und Validität • interne und externe Validität • Nachvollziehbarkeit und Transparenz • Glaubwürdigkeit und Übertragbarkeit qualitativer Ergebnisse • Reflexivität der Forschenden • Triangulation • soziale Erwünschtheit und Antwortverzerrungen • Interviewer- und Beobachtungseffekte • Nonresponse und fehlende Werte • Grenzen von Stichprobe und Datenbasis • Prüfung alternativer Erklärungen • kritische Reflexion der Aussagekraft 12. Forschungsethik und Datenschutz • Freiwilligkeit und informierte Einwilligung • Teilnehmendeninformation und Widerrufsrecht • Schutz personenbezogener Daten • Anonymisierung und Pseudonymisierung • Umgang mit Audio- und Videoaufzeichnungen • vertrauliche Unternehmensinformationen • Schutz vulnerabler Personen und Gruppen • Machtverhältnisse zwischen Forschenden und Befragten • Forschung in kleinen Betrieben und Gemeinden • kulturell sensible Forschung • Vermeidung von Schädigung und Stigmatisierung • Speicher-, Zugriffs- und Löschkonzepte • Datenschutz-Grundverordnung in anwendungsbezogener Form 13. Forschungsdatenmanagement • strukturierte Datei- und Ordnerorganisation • Dateibenennung und Versionskontrolle • Dokumentation von Datenerhebung und Datenbereinigung • sichere Speicherung und Datensicherung • Zugriffs- und Berechtigungskonzepte • Trennung von Kontaktdaten und Forschungsdaten • Metadaten und Codebücher • Datenmanagementplan in grundlegender Form • Aufbewahrung und Löschung • Reproduzierbarkeit und Nachvollziehbarkeit • FAIR-Prinzipien in grundlegender Form • Grenzen der Veröffentlichung betrieblicher Forschungsdaten 14. Generative KI im Forschungsprozess • Einsatzmöglichkeiten bei Themenfindung und Strukturierung • Entwicklung von Suchbegriffen und Rechercheplänen • Unterstützung bei Instrumentenentwicklung und Pretests • Transkription, Übersetzung und Datenaufbereitung • Unterstützung bei statistischen und qualitativen Analysen • Grenzen KI-gestützter Literaturrecherche • erfundene Quellen und Halluzinationen • Bias und unzulässige Vereinfachungen • Datenschutz und Schutz unveröffentlichter Daten • menschliche Kontrolle und fachliche Verantwortung • transparente Dokumentation des KI-Einsatzes • Abgrenzung zulässiger Unterstützung von unzulässiger Fremdleistung 15. Auswertung, Interpretation und Diskussion • Trennung von Ergebnisdarstellung und Interpretation • Bezug der Ergebnisse auf Forschungsfrage und Theorie • Vergleich mit dem bisherigen Forschungsstand • Identifikation von Mustern und Zusammenhängen • Umgang mit widersprüchlichen Ergebnissen • Vermeidung unzulässiger Kausalinterpretationen • Diskussion alternativer Erklärungen • Ableitung wissenschaftlicher Schlussfolgerungen • Reflexion methodischer Limitationen • Entwicklung weiterführender Forschungsfragen 16. Forschungstransfer in das Tourismusmanagement • Übersetzung wissenschaftlicher Ergebnisse in Managementinformationen • Ableitung betrieblicher und destinationsbezogener Handlungsempfehlungen • Unterscheidung zwischen Befund, Interpretation und Empfehlung • Bewertung von Umsetzbarkeit, Nutzen und Risiken • Berücksichtigung unterschiedlicher Stakeholderperspektiven • Entwicklung von Maßnahmen und Erfolgsindikatoren • Kommunikation von Unsicherheiten und Wissensgrenzen • Erstellung eines Management Summary • Transfer in Unternehmen, Destinationen und Tourismuspolitik |
| Lernergebnisse/Kompetenzen: | |
| Fachkompetenzen: | Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, • Funktionen und Ablauf angewandter Tourismusforschung zu beschreiben und zu erläutern – Verstehen, • tourismuswirtschaftliche Problemstellungen auf ihre wissenschaftliche Bearbeitbarkeit zu prüfen – Analysieren, • Forschungsbedarf und Forschungslücken zu identifizieren – Analysieren, • einen Forschungsgegenstand sachgerecht zu strukturieren und einzugrenzen – Analysieren, • wissenschaftlich bearbeitbare Forschungsfragen und Zielstellungen zu formulieren – Anwenden/Erschaffen, • geeignete Theorien, Modelle und Konzepte auszuwählen und zu begründen – Bewerten, • ein konsistentes Forschungsexposé zu entwickeln – Erschaffen, • eine systematische Literaturrecherche zu planen und durchzuführen – Anwenden, • wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Quellen voneinander zu unterscheiden – Analysieren, • Quellen hinsichtlich Qualität, Aktualität und Interessenbindung zu bewerten – Bewerten, • qualitative, quantitative und kombinierte Forschungsdesigns zu unterscheiden – Verstehen/Analysieren, • ein zur Forschungsfrage passendes Untersuchungsdesign auszuwählen und zu begründen – Bewerten, • einen Interviewleitfaden, Fragebogen oder Beobachtungsbogen zu entwickeln – Erschaffen, • eine geeignete Stichprobe zu planen und zu begründen – Anwenden/Bewerten, • tourismusbezogene Daten methodisch kontrolliert zu erheben und aufzubereiten – Anwenden, • qualitative Daten mithilfe einer grundlegenden Inhaltsanalyse zu codieren und auszuwerten – Anwenden/Analysieren, • quantitative Daten deskriptiv zu analysieren und zu visualisieren – Anwenden/Analysieren, • Ergebnisse unterschiedlicher Datenquellen miteinander zu vergleichen und zu integrieren – Analysieren, • geeignete Analyseprogramme kontrolliert zu nutzen – Anwenden, • die Qualität und Aussagekraft einer Untersuchung zu beurteilen – Bewerten, • methodische Grenzen, Verzerrungen und Unsicherheiten zu identifizieren – Analysieren/Bewerten, • datenschutzrechtliche und forschungsethische Anforderungen zu berücksichtigen – Anwenden, • Forschungsdaten nachvollziehbar zu dokumentieren und zu sichern – Anwenden, • generative KI unterstützend und transparent im Forschungsprozess zu nutzen – Anwenden, • KI-generierte Aussagen, Quellen und Auswertungen kritisch zu prüfen – Bewerten, • Forschungsergebnisse theoretisch fundiert zu interpretieren – Analysieren, • wissenschaftlich begründete Empfehlungen für Tourismusunternehmen oder Destinationen zu entwickeln – Erschaffen, • Forschungsergebnisse verständlich zu visualisieren und zu präsentieren – Erschaffen, • das eigene Forschungsdesign und die Ergebnisse argumentativ zu verteidigen – Bewerten. |
| Fachübergreifende Kompetenzen: | Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, • komplexe Problemstellungen systematisch zu strukturieren – Analysieren, • wissenschaftliche und praktische Perspektiven miteinander zu verknüpfen – Analysieren, • relevante von weniger relevanten Informationen zu unterscheiden – Analysieren, • wissenschaftliche Aussagen kritisch und evidenzbasiert zu beurteilen – Bewerten, • quantitative und qualitative Informationen miteinander zu verbinden – Analysieren, • sorgfältig und verantwortungsvoll mit Quellen und Daten zu arbeiten – Anwenden, • vertrauliche Forschungs- und Unternehmensdaten zu schützen – Anwenden/Bewerten, • unterschiedliche Stakeholder- und Forschungsperspektiven einzunehmen – Analysieren, • in Forschungsgruppen kooperativ und arbeitsteilig zu arbeiten – Anwenden, • Aufgaben, Termine und Verantwortlichkeiten eigenständig zu koordinieren – Anwenden, • konstruktives wissenschaftliches Feedback zu geben, anzunehmen und umzusetzen – Anwenden/Bewerten, • eigene Annahmen und methodische Entscheidungen kritisch zu reflektieren – Bewerten, • Unsicherheit und widersprüchliche Ergebnisse angemessen zu kommunizieren – Bewerten, • digitale Recherche-, Analyse- und Präsentationswerkzeuge zielgerichtet zu nutzen – Anwenden, • automatisiert erzeugte Ergebnisse auf Plausibilität und Verzerrungen zu prüfen – Bewerten, • Forschungsergebnisse adressatengerecht zu kommunizieren – Anwenden, • den eigenen Forschungs- und Lernprozess eigenverantwortlich zu organisieren – Anwenden. |
| Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: | keine |
| Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: | • erfolgreicher Abschluss des Moduls Wissenschaftliches Arbeiten und Methodik, • Grundlagen der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre, • Grundlagen der Tourismusökonomie und Tourismuswirtschaft, • grundlegende Kenntnisse qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden, • Grundkenntnisse der deskriptiven Statistik, • sichere Literaturrecherche und Quellenbewertung, • grundlegende Kenntnisse wissenschaftlicher Zitierweisen, • grundlegende Kenntnisse eines Tabellenkalkulationsprogramms, • Grundkenntnisse in Literaturverwaltungs- und Präsentationssoftware, • grundlegende englische Sprachkenntnisse zur Bearbeitung internationaler Fachliteratur, • Bereitschaft zur empirischen Datenerhebung, • Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in Forschungsgruppen, • Bereitschaft zur kritischen Reflexion eigener Annahmen und methodischer Entscheidungen. |
| Literatur: | kWissenschaftliches Arbeiten und Forschungsplanung • Karmasin, M.; Ribing, R. (2024): Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden für Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen. 11., vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage, Facultas/UTB, Wien. • Wördenweber, M.; Melcher, P. R. (2025): Leitfaden für wissenschaftliche Arbeiten. Praktikums-, Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Erich Schmidt Verlag, Berlin. • Theisen, M. R. (2024): Wissenschaftliches Arbeiten. Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit. 19., neu bearbeitete Auflage, Vahlen, München. • Berger-Grabner, D. (2022): Wissenschaftliches Arbeiten in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Hilfreiche Tipps und praktische Beispiele. 4. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. Forschungsmethoden • Döring, N. (2023): Forschungsmethoden und Evaluation in den Sozial- und Humanwissenschaften. 6., vollständig überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. • Kuckartz, U.; Rädiker, S. (2024): Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Umsetzung mit Software und künstlicher Intelligenz. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage, Beltz Juventa, Weinheim/Basel. • Altinay, L.; Paraskevas, A.; Ali, F. (2024): Planning Research in Hospitality and Tourism. 3rd Edition, Routledge, London/New York. Tourismuswissenschaftliche Vertiefung • Schmude, J.; Freytag, T.; Bandi Tanner, M. (Hrsg.) (2025): Tourismusforschung. Handbuch für Wissenschaft und Praxis. Nomos, Baden-Baden.) • aktuelle Beiträge aus den Fachzeitschriften Tourism Management, Annals of Tourism Research, Journal of Travel Research, Tourism Review und Journal of Sustainable Tourism, • aktuelle Markt-, Strategie- und Forschungsberichte von Statistik Austria, Österreich Werbung, Eurostat, OECD und UN Tourism. Generative KI und wissenschaftliche Integrität • Buck, I. (2026): Wissenschaftliches Schreiben mit KI. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage, UVK/UTB, München. • Deutsche Forschungsgemeinschaft: Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, jeweils aktuelle Fassung. • Europäische Kommission/European Research Area Forum (2026): Living Guidelines on the Responsible Use of Generative AI in Research, jeweils aktuelle Fassung. |