
| Studiengänge >> Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) 2025 B.A. >> Nachhaltigkeitsmanagement |
| Code: | 252450 |
| Modul: | Nachhaltigkeitsmanagement |
| Module title: | Management of Sustainability |
| Version: | 1.0 (05/2019) |
| letzte Änderung: | 26.07.2026 |
| Modulverantwortliche/r: | Dipl.-Kffr. Langschwager, Solvig S.Langschwager@hszg.de |
| angeboten in den 3 Studiengängen: | Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) (B.A.) gültig ab Matrikel 2019 (Pflichtmodul) | Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) (B.A.) gültig ab Matrikel 2023 (Pflichtmodul) | Tourismusmanagement (Berufsbegleitender Studiengang) (B.A.) gültig ab Matrikel 2025 (Pflichtmodul) |
| Modul läuft im: | WiSe (Wintersemester) |
| Niveaustufe: | Bachelor/Diplom |
| Dauer des Moduls: | 1 Semester |
| Status: | Pflichtmodul |
| Lehrort: | Österreich |
| Lehrsprache: | Deutsch |
| Workload* in | SWS ** | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zeit- std. | ECTS- Pkte |
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| * | Gesamtarbeitsaufwand pro Modul (1 ECTS-Punkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden) |
| ** | eine Semesterwochenstunde (SWS) entspricht 45 Minuten pro Woche |
| Selbststudienzeit in h | ||||
Vor- und Nachbereitung LV |
Vorbereitung Prüfung |
Sonstiges |
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| Lehr- und Lernformen: | Die Vermittlung der Modulinhalte erfolgt durch eine Kombination aus: • seminaristischen Vorlesungen und Lehrgesprächen, • interaktiven Workshops, • problem- und projektbasiertem Lernen, • tourismusspezifischen Fallstudien, • Stakeholder-, Konflikt- und Szenarioanalysen, • Planspielen und moderierten Diskussionen, • Gruppenarbeiten und Peer-Feedback, • Analyse von Nachhaltigkeitsstrategien, Zertifizierungen und Unternehmensberichten, • Übungen zur Erhebung und Auswertung von Nachhaltigkeitskennzahlen, • Entwicklung von Maßnahmenplänen für touristische Unternehmen und Destinationen, • digitalen Learning Tasks und Selbsttests, • Übungen mit Tabellenkalkulations-, Visualisierungs- und Besucherlenkungswerkzeugen, • Transferaufgaben aus dem beruflichen Umfeld der Studierenden, • angeleitetem Selbststudium. |
| Hinweise: | keine |
| Prüfung(en) | |||
| Prüfung | Prüfungsleistung als Beleg (PB) | 100.0% | |
| Lerninhalt: |
1. Grundlagen nachhaltiger Entwicklung • Entstehung und Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs • ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit • Drei-Säulen-Modell und integrative Nachhaltigkeitsmodelle • starke und schwache Nachhaltigkeit • inter- und intragenerationelle Gerechtigkeit • planetare Belastungsgrenzen • Agenda 2030 und Sustainable Development Goals • Nachhaltigkeit, Resilienz und Regeneration • Zielkonflikte und Wechselwirkungen zwischen Nachhaltigkeitsdimensionen • Bedeutung von Nachhaltigkeit für Unternehmen, Destinationen und Gäste 2. Auswirkungen des Tourismus • direkte, indirekte und induzierte Wirkungen des Tourismus • wirtschaftliche Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte • soziale und kulturelle Auswirkungen • Ressourcenverbrauch und Emissionen • Flächenverbrauch und Veränderung von Landschaften • Belastungen von Bevölkerung und Infrastruktur • Demonstrations-, Kommerzialisierungs- und Verdrängungseffekte • saisonale und räumliche Konzentration • positive Beiträge zu Naturschutz, Kulturerhalt und Regionalentwicklung • Rebound- und Verlagerungseffekte • systemische Betrachtung touristischer Wertschöpfungsketten 3. Nachhaltigkeitsstrategien und Stakeholdermanagement • Nachhaltigkeit als Bestandteil von Unternehmens- und Destinationsstrategien • Stakeholderidentifikation und Stakeholdermapping • Interessen, Einfluss und Verantwortung unterschiedlicher Akteure • Einbindung von Bevölkerung, Beschäftigten, Gästen und Leistungsträgern • partizipative Planungs- und Entscheidungsverfahren • Zielentwicklung und Priorisierung • Wesentlichkeitsanalyse in grundlegender Form • Entwicklung von Leitbildern, Zielen und Maßnahmenprogrammen • Verantwortlichkeiten, Zeitpläne und Budgets • Kooperation und Governance in touristischen Netzwerken • Umgang mit Widerständen und Zielkonflikten 4. Klimaschutz, Klimaanpassung und Resilienz • Ursachen und Folgen des Klimawandels • Bedeutung des Tourismus als Betroffener und Mitverursacher • direkte und indirekte Treibhausgasemissionen • Grundlagen der Emissionsbilanzierung • Emissionen aus Mobilität, Beherbergung, Gastronomie und Freizeitangeboten • Vermeidung, Reduktion und Kompensation • Grenzen von Kompensations- und Klimaneutralitätsversprechen • Dekarbonisierungsziele und Reduktionspfade • Klimarisiken für alpine, städtische, ländliche und naturorientierte Destinationen • Anpassungsmaßnahmen und klimaresiliente Angebote • Hitzeschutz, Wasserverfügbarkeit, Schneesicherheit und Extremwetter • Risiko-, Krisen- und Resilienzmanagement 5. Energie-, Ressourcen- und Kreislaufmanagement • Energieverbrauch und Energieeffizienz • erneuerbare Energiequellen • Wasserverbrauch und Wassermanagement • Abfallvermeidung und Abfalltrennung • Lebensmittelabfälle und Food-Waste-Management • Einweg- und Mehrwegsysteme • nachhaltige Beschaffung • regionale und saisonale Produkte • Lebenszyklusdenken • Kreislaufwirtschaft und R-Strategien • Reparatur, Wiederverwendung und Recycling • ressourcenschonende Gestaltung touristischer Leistungen • digitale Technologien zur Verbrauchserfassung und Steuerung Tourismusspezifische Anwendungen • Zimmerreinigung und Wäschemanagement • Küchen- und Gastronomieprozesse • Wellness-, Freizeit- und Veranstaltungsangebote • Bau, Sanierung und Ausstattung touristischer Betriebe • Beschaffung von Lebensmitteln, Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen • Energie- und Ressourcensteuerung bei saisonaler Auslastung 6. Nachhaltige touristische Mobilität • Bedeutung der Mobilität für die Klimawirkung des Tourismus • An- und Abreise sowie Mobilität vor Ort • öffentliche Verkehrsmittel und intermodale Reiseketten • Fuß- und Radverkehr • Sharing- und On-Demand-Angebote • Elektromobilität und Ladeinfrastruktur • Gepäck-, Shuttle- und Transferangebote • Mobilitätsinformation und digitale Reiseplanung • Gästekarten und Anreizsysteme • Mobilitätsmanagement in Betrieben und Destinationen • Zielkonflikte zwischen Erreichbarkeit, Komfort und Klimaschutz • Kommunikation nachhaltiger Mobilitätsalternativen 7. Biodiversität, Landschaft und Schutzgebiete • Bedeutung von Biodiversität und Ökosystemleistungen • Auswirkungen touristischer Nutzung auf Arten und Lebensräume • Tourismus in Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten • Schutz- und Nutzungskonflikte • Wegeführung und Zonierung • Störung sensibler Arten • Landschaftsbild und touristische Infrastruktur • naturverträgliche Freizeit-, Sport- und Veranstaltungsangebote • Umweltbildung und Interpretation • naturbasierter Tourismus und Ökotourismus • Finanzierung von Schutzmaßnahmen durch Tourismus • Zusammenarbeit mit Schutzgebietsmanagement und lokaler Bevölkerung 8. Besucheraufkommen, Tragfähigkeit und Besucherlenkung • touristische Tragfähigkeit und Belastungsgrenzen • ökologische, soziale, infrastrukturelle und wahrnehmungsbezogene Kapazitäten • Overtourism und Undertourism • räumliche und zeitliche Konzentration • Methoden der Besucherzählung und Beobachtung • Befragungen und Akzeptanzmessungen • Mobilfunk-, Sensor-, Buchungs- und Bewegungsdaten • Besucherprognosen und Auslastungsinformationen • harte und weiche Lenkungsinstrumente • Information, Nudging, Kontingentierung und Preissteuerung • räumliche und zeitliche Entzerrung • digitale Besucherlenkung und Empfehlungssysteme • Wirkungskontrolle und Datenschutz 9. Soziale Nachhaltigkeit, Beschäftigung und Inklusion • menschenwürdige und faire Arbeit • Arbeitsbedingungen und Entlohnung • Saisonarbeit und Beschäftigungssicherheit • Arbeitszeit, Vereinbarkeit und Gesundheit • Fachkräfteentwicklung und Qualifizierung • Diversität, Gleichstellung und Inklusion • internationale und mehrsprachige Teams • Barrierefreiheit und Tourismus für alle • Beteiligung und Lebensqualität der Bevölkerung • soziale Akzeptanz des Tourismus • Schutz vor Diskriminierung, Belästigung und Ausbeutung • soziale Verantwortung entlang der Liefer- und Leistungskette • soziale Nachhaltigkeitskennzahlen 10. Menschenrechte, Ethik und vulnerable Gruppen • Menschenrechte im Tourismus • Schutz von Kindern und Jugendlichen • Prävention sexueller Ausbeutung im Reise- und Tourismussektor • verantwortungsvolles Verhalten von Unternehmen und Reisenden • Schutz indigener und lokaler Gemeinschaften • kulturelle Aneignung und respektvolle Repräsentation • Fotografie, Privatsphäre und informierte Zustimmung • ethische Bewertung von Waisenhaus- und Voluntourismus • Risiken kurzfristiger Hilfs- und Freiwilligenangebote • Tierschutz bei touristischen Angeboten • moralische Zielkonflikte touristischer Entscheidungen • Beschwerde-, Hinweis- und Schutzmechanismen 11. Regionalentwicklung und Community-based Tourism • Tourismus als Instrument regionaler Entwicklung • regionale Wertschöpfungsketten • lokale Beschaffung und Kooperation • Einbindung kleiner und mittlerer Unternehmen • Beteiligung lokaler Gemeinschaften • Community-based Tourism • Empowerment, Eigentum und Entscheidungsmacht • Verteilung von Nutzen und Belastungen • Kapazitätsaufbau und Qualifizierung • Tourismus in Entwicklungs- und Schwellenländern • Entwicklungszusammenarbeit und Tourismus • Abhängigkeiten und Machtasymmetrien • Anforderungen an langfristig tragfähige Projekte • Bewertung von Entwicklungswirkungen 12. Nachhaltige Produkt- und Angebotsentwicklung • nachhaltige Gestaltung touristischer Leistungsbündel • ökologische und soziale Produktkriterien • regionale, saisonale und authentische Angebote • Slow Tourism und entschleunigte Reiseformen • Kultur-, Natur-, Gesundheits- und Aktivtourismus • nachhaltige Veranstaltungen • regenerative Tourismusansätze • Integration klimafreundlicher Mobilität • Co-Creation mit Gästen und lokalen Akteuren • Bewertung von Umwelt- und Sozialwirkungen • wirtschaftliche Tragfähigkeit nachhaltiger Angebote • Innovations- und Geschäftsmodellperspektiven 13. Nachhaltigkeitsmanagementsysteme und Zertifizierungen • Aufbau eines betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagementsystems • Nachhaltigkeitspolitik und Verantwortlichkeiten • Ziel-, Maßnahmen- und Verbesserungsprogramme • kontinuierlicher Verbesserungsprozess • Dokumentation und interne Kontrolle • Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsysteme • Zertifizierung und Auditierung • Auswahl und Bewertung von Nachhaltigkeitslabels • Österreichisches Umweltzeichen • EU Ecolabel • internationale Kriterien und Zertifizierungssysteme • Kosten, Nutzen und Grenzen von Zertifizierungen • Gefahr von Labelvielfalt und Intransparenz 14. Nachhaltigkeitskennzahlen und Wirkungsmessung • Ziele und Anforderungen der Nachhaltigkeitsmessung • Input-, Prozess-, Output-, Outcome- und Impactindikatoren • ökologische, soziale und wirtschaftliche Kennzahlen • absolute und relative Kennzahlen • Bezugsgrößen wie Gast, Nächtigung, Zimmer oder Umsatz • Energie- und Wasserverbrauch • Treibhausgasemissionen • Abfall- und Lebensmittelabfallmengen • regionale Beschaffungsquote • Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Diversitätskennzahlen • Gäste- und Bevölkerungszufriedenheit • Tourismusakzeptanz • lokale Wertschöpfung • Zielwerte, Zeitreihen und Benchmarking • Datenqualität und Datenverfügbarkeit • Wirkungsketten und Grenzen der Zurechenbarkeit 15. Berichterstattung und Nachhaltigkeitskommunikation • interne und externe Nachhaltigkeitsberichterstattung • Zielgruppen und Informationsbedürfnisse • Grundzüge europäischer Berichtsanforderungen • Bedeutung von Nachhaltigkeitsdaten in Liefer- und Geschäftsbeziehungen • Kommunikation gegenüber Gästen, Beschäftigten und Bevölkerung • belegbare und überprüfbare Aussagen • Transparenz über Ziele, Fortschritte und Zielverfehlungen • Greenwashing und Greenhushing • irreführende Klimaneutralitäts- und Nachhaltigkeitsversprechen • Nachhaltigkeitskommunikation auf Websites und Plattformen • Umgang mit Kritik und Zielkonflikten • verantwortungsvolle Nutzung von KI bei Datenauswertung und Kommunikation 16. Nachhaltigkeitsprojekt und Umsetzung • Auswahl und Abgrenzung einer praktischen Problemstellung • Bestands- und Kontextanalyse • Stakeholderanalyse • Erhebung ausgewählter Nachhaltigkeitsdaten • Identifikation wesentlicher Auswirkungen • Zielentwicklung und Priorisierung • Entwicklung und Bewertung von Handlungsalternativen • Maßnahmen-, Ressourcen- und Zeitplanung • Definition geeigneter Kennzahlen • Entwicklung eines Monitoringkonzepts • adressatengerechte Ergebnispräsentation • Reflexion von Grenzen, Risiken und Zielkonflikten |
| Lernergebnisse/Kompetenzen: | |
| Fachkompetenzen: | Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, • zentrale Begriffe, Modelle und Dimensionen nachhaltiger Entwicklung zu beschreiben und zu erläutern – Verstehen, • Nachhaltigkeit, Resilienz und regenerative Entwicklung voneinander zu unterscheiden – Verstehen/Analysieren, • ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen touristischer Aktivitäten zu identifizieren – Analysieren, • Wechselwirkungen und Zielkonflikte zwischen Nachhaltigkeitsdimensionen zu untersuchen – Analysieren, • touristische Wertschöpfungsketten unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu analysieren – Analysieren, • relevante Stakeholder zu identifizieren und deren Interessen und Einflussmöglichkeiten einzuordnen – Analysieren, • Methoden der Stakeholder- und Wesentlichkeitsanalyse auf tourismusbezogene Fälle zu übertragen – Anwenden, • Klimarisiken und Emissionsquellen touristischer Betriebe und Destinationen zu analysieren – Analysieren, • geeignete Maßnahmen zu Klimaschutz, Klimaanpassung und Ressourceneffizienz zu entwickeln – Erschaffen, • nachhaltige Mobilitäts-, Beschaffungs- und Kreislaufwirtschaftsansätze auf touristische Angebote zu übertragen – Anwenden, • Auswirkungen touristischer Nutzung auf Biodiversität, Landschaft und Schutzgebiete zu beurteilen – Bewerten, • Methoden zur Erfassung und Steuerung von Besucheraufkommen zu erläutern und anzuwenden – Verstehen/Anwenden, • Instrumente der Besucherlenkung hinsichtlich Wirksamkeit, Akzeptanz und Nebenwirkungen zu bewerten – Bewerten, • soziale, arbeitsbezogene und menschenrechtliche Risiken touristischer Angebote zu identifizieren – Analysieren, • Community-based-Tourism- und Entwicklungsprojekte hinsichtlich Beteiligung, Nutzenverteilung und langfristiger Tragfähigkeit zu evaluieren – Bewerten, • Nachhaltigkeitszertifizierungen anhand von Kriterien, Transparenz, Kontrollsystem und Anwendungsbereich zu vergleichen – Analysieren/Bewerten, • geeignete Nachhaltigkeitskennzahlen zu bestimmen, zu berechnen und zu interpretieren – Anwenden/Analysieren, • Nachhaltigkeitsaussagen und -berichte auf Nachvollziehbarkeit und Greenwashing-Risiken zu prüfen – Bewerten, • digitale Daten und Werkzeuge für Monitoring und Besucherlenkung kontrolliert zu nutzen – Anwenden, • unterschiedliche Handlungsalternativen anhand ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Kriterien zu beurteilen – Bewerten, • für ein touristisches Unternehmen oder eine Destination ein begründetes Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln – Erschaffen, • die Umsetzung eines Nachhaltigkeitskonzepts durch Ziele, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Kennzahlen zu operationalisieren – Anwenden/Erschaffen. |
| Fachübergreifende Kompetenzen: | Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, • komplexe Nachhaltigkeitsprobleme systemisch zu erfassen und zu strukturieren – Analysieren, • ökologische, soziale und wirtschaftliche Perspektiven miteinander zu verknüpfen – Analysieren, • unterschiedliche Interessen und Wertvorstellungen zu erkennen und nachzuvollziehen – Analysieren, • Unsicherheit, Mehrdeutigkeit und widersprüchliche Zielsetzungen angemessen zu berücksichtigen – Bewerten, • wissenschaftliche und betriebliche Informationen selbstständig zu recherchieren und aufzubereiten – Anwenden, • Quellen, Kennzahlen und Nachhaltigkeitsaussagen kritisch zu prüfen – Bewerten, • quantitative und qualitative Informationen miteinander zu verbinden – Analysieren, • ethische Auswirkungen touristischer Entscheidungen zu reflektieren – Bewerten, • unterschiedliche fachliche Positionen sachlich zu diskutieren und abzuwägen – Bewerten, • Konflikte zwischen Stakeholdern konstruktiv und lösungsorientiert zu bearbeiten – Anwenden, • Aufgaben in heterogenen Gruppen kooperativ und arbeitsteilig zu bearbeiten – Anwenden, • Beteiligungs- und Workshopprozesse adressatengerecht zu gestalten – Erschaffen, • Ergebnisse verständlich und überzeugend zu kommunizieren – Anwenden/Bewerten, • digitale Analyse-, Kollaborations- und Präsentationswerkzeuge zielgerichtet zu nutzen – Anwenden, • eigene Werte, Annahmen und Konsumpraktiken kritisch zu reflektieren – Bewerten, • Verantwortung für die gesellschaftlichen und ökologischen Folgen beruflicher Entscheidungen zu übernehmen – Bewerten, • den Lern- und Projektprozess im berufsbegleitenden Studium eigenverantwortlich zu organisieren – Anwenden. |
| Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: | keine |
| Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: | • Grundlagen der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre, • Grundlagen der Tourismusökonomie und Tourismuswirtschaft, • grundlegende Kenntnisse touristischer Unternehmen und Destinationen, • grundlegendes Verständnis ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Zusammenhänge, • Fähigkeit zum Lesen und Interpretieren einfacher Statistiken und Kennzahlen, • grundlegende Kenntnisse in Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware, • grundlegende englische Sprachkenntnisse zum Verständnis internationaler Fachquellen, • Bereitschaft zur kritischen Reflexion eigener Werte und Verhaltensweisen, • Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Workshops, Diskussionen und Gruppenarbeiten, • Bereitschaft, betriebliche oder regionale Praxisbeispiele in die Lehrveranstaltung einzubringen. |
| Literatur: | Aktuelle Literaturliste wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. Grundlagen- und tourismusbezogene Literatur • Bandi Tanner, M.; Wirth, S.; Roller, M. (Hrsg.) (2024): Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Tourismus. Entwicklungen und Umsetzungsstrategien. Erich Schmidt Verlag, Berlin. • Schmude, J.; Freytag, T.; Bandi Tanner, M. (Hrsg.) (2025): Tourismusforschung. Handbuch für Wissenschaft und Praxis. 1. Auflage, Nomos, Baden-Baden. • Foroudi, P.; Palazzo, M.; Upadhyay, S. (Hrsg.) (2026): Sustainable Tourism, Hospitality and Events: Emerging Trends and New Opportunities. Routledge, London/New York. • Ndhlovu, E.; Dube, K.; Kifworo, C. M. (Hrsg.) (2024): Tourism and Hospitality for Sustainable Development. Volume Two: Emerging Trends and Global Issues. Springer, Cham. • Stone, M. T.; Stone, L. S.; Nyaupane, G. P. (Hrsg.) (2025): Protected Areas, Sustainable Tourism and Community Livelihood Linkages. Routledge, London/New York. • Naschert, L.; Horster, E.; Reif, J. (2025): Digitales Besuchermanagement in Destinationen. Von der Bedarfsermittlung bis zur Implementierung. Springer Gabler, Wiesbaden, Open Access. Aktuelle Strategie-, Standard- und Praxisquellen • Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (2026): Vision T – Die Tourismusstrategie für Österreich bis 2035: Unser Tourismus – wertvoll für alle, 365 Tage im Jahr. • Österreichische Hotel- und Tourismusbank; Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus; Österreich Werbung; Wirtschaftskammer Österreich (2025): Betriebsinterne Nachhaltigkeitskennzahlen in Tourismus- und Freizeitwirtschaftsbetrieben. • Österreichisches Umweltzeichen: Richtlinien für Tourismus, Gastronomie und Tourismusdestinationen, jeweils geltende Fassung. • UN Tourism: Statistical Framework for Measuring the Sustainability of Tourism sowie das ESG Framework for Tourism Businesses, jeweils aktuelle Fassung. • Europäische Kommission (2025): Transition Pathway for Tourism – Stocktaking Report sowie aktuelle Materialien zur grünen, digitalen und resilienten Transformation des europäischen Tourismus. |