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| Code: | 188350 |
| Modul: | Programmierparadigmen und Grundkonzepte der Informatik |
| Module title: | Programming Paradigms and Basic Concepts of Computer Science |
| Version: | 2.0 (12/2013) |
| letzte Änderung: |
02.12.2025 |
| Modulverantwortliche/r: |
Prof. Dr. rer. nat. Batz, Gernot Veit Veit.Batz@hszg.de |
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angeboten in den 5 Studiengängen:
| Informatik (B.Sc.) gültig ab Matrikel 2018 |
Informatik (B.Sc.) gültig ab Matrikel 2020 |
Informatik (B.Sc.) gültig ab Matrikel 2024 |
Wirtschaft und Informatik (B.Sc.) gültig ab Matrikel 2020 |
Wirtschaft und Informatik (B.Sc.) gültig ab Matrikel 2025 |
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| Modul läuft im: | WiSe (Wintersemester)
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| Niveaustufe: | Bachelor/Diplom |
| Dauer des Moduls: | 1 Semester |
| Status: | Pflichtmodul (Vertiefung) |
| Lehrort: | Görlitz |
| Lehrsprache: | Deutsch |
| Workload* in |
SWS ** |
Semester |
| Zeit- std. | ECTS- Pkte |
1 |
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6 |
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| 150 | 5 | 4.0 |
2 |
2 |
0 |
0 |
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| * | Gesamtarbeitsaufwand pro Modul
(1 ECTS-Punkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden) |
| ** | eine Semesterwochenstunde (SWS) entspricht 45 Minuten pro Woche |
| Selbststudienzeit in h |
Angabe gesamt |
davon |
| 105 |
90 Vor- und Nachbereitung LV |
15 Vorbereitung Prüfung |
0 Sonstiges |
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Lehr- und Lernformen: | Vorlesung, Übungen am Rechner, Bearbeiten von Programmieraufgaben, Aufgabenlösen an der Tafel, Python als Lehrsprache |
| Prüfung(en) |
| Prüfungsvorleistung | Prüfungsvorleistung als Teilnahme/Testat (VT) |
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| Prüfung | mündliche Prüfungsleistung (PM) |
20 min |
100.0% |
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| Lerninhalt: |
- Grundelemente von Programmen: Literale, Variablen, Ausdrücke
- Bedingungen, Wahrheitswerte
- Typen, Zusammengesetzte Typen, Instanzen
- Zuweisungen, Fallunterscheidungen, for-Schleifen, while-Schleifen, Iterationsschleifen
- Prozeduren, Funktionen, Funktionen höherer Ordnung
- Vollständige Induktion und Rekursion
- Programmierparadigmen: Imperatives, funktionales, objektorientiertes, logisches und aspektorientiertes Programmieren
- Anonyme Funktionen, Lambda-Kalkül
- Verzögerte Ausführung, Generatoren, unendliche Folgen
- Statische vs. dynamische Typisierung, Duck-Typing
- Anfragesprachen
- Markup-Sprachen
- Textuelle Datenformate
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| Lernergebnisse/Kompetenzen: |
| Fachkompetenzen: | Die Studierenden
- haben Erfahrungen mit Python gesammelt und ihre Programmierfähigkeiten verbessert
- kennen die Grundelemente von Programmen
- wissen, dass imperatives und funktionales Programmieren einen äquivalenten Berechnungsbegriff verkörpern
- kennen objektorientiertes Programmieren als Strukturparadigma
- haben logisches und aspektorientiertes Programmieren als exotisches bzw. experimentelles Paradigma zur Kenntnis genommen
- beherrschen vollständige Induktion und Rekursion
- können mit Funktionen höherer Ordnung und anonymen Funktionen arbeiten
- haben weiteren deklarative Sprachen gesehen wie Anfrage- und Markupsprachen
- kennen verzögerte Ausführung und Generatoren
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| Fachübergreifende Kompetenzen: | Studierende lernen die wichtigsten Konzepte kennen, die sich in den gängigen Programmiersprachen wiederfinden. Damit ist der Grundstein zum selbständigen Arbeiten mit und Erlernen von weiteren Programmiersprachen gelegt. Studierende haben zudem in weitere Arten von Sprachen hineingeschnuppert, wie Anfragesprachen und Markupsprachen. Gesammelt wurden auch Erfahrungen mit der populären Programmiersprache Python. |
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| Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: | Interesse an Computersprachen und an logischem und formalem Denken
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| Literatur: |
- C. Dierbach, „Introduction to Computer Science Using Python: A Computational Problem-Solving Focus“, Wiley, 2013
- C. Wagenknecht, „Programmierparadigmen“, 2. Auflage, Springer, 2016
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