Letzte Änderung : 05.02.2026 15:23:02   



Modulausgabe

Code: 106110
Modul: Thermische Verfahrenstechnik
Module title: Thermal Process Engineering
Version: 1.0 (05/2008)
letzte Änderung: 16.11.2016
Modulverantwortliche/r: Prof. Dr.-Ing. Berger, Bernd
b.berger@hszg.de


Modul läuft im: SoSe (Sommersemester)
Niveaustufe:Bachelor/Diplom
Dauer des Moduls:1 Semester
Lehrsprache:Deutsch
Lehrort:Zittau

ECTS-Punkte: 4
Gesamtworkload in h 120

Präsenzzeit
gesamt SWS
davon
3
2
Vorlesung
1
Seminar/Übung
0
Praktikum
0
Weiteres
Selbststudienzeit
in h
gesamt
davon
87
72
Vorb. LV
15
Vorb. Prüfung
0
Sonstiges


Prüfung(en)
Prüfung: Prüfungsleistung als Klausur (PK) 90 min 100.0%



Lehr- und Lernformen:Vermittlung des Lehrstoffes erfolgt in Form von Vorlesungen. Zur weiteren Wissensaneignung dient das selbständige Lösen von Übungsaufgaben mit Auswertung/Diskussion im Seminar.

Lehrinhalte:
Die Studierenden werden mit den Grundlagen des Thermischen Trennens vertraut gemacht. Insbesondere soll die Fähigkeit zum Bilanzieren und zum Lösen hierbei gewonnener Gleichungen zur Auslegung von thermischen Trennapparaten herausgebildet werden. Mit der Lehrveranstaltung werden Kenntnisse zu den Prozessen des Teilgebietes Thermisches Trennen der Verfahrenstechnik vermittelt und Studierende zum Realisieren vereinfachter Auslegung von Trennapparaten befähigt.

Teilaspekte:
- Bilanzieren (MESH)
- Ähnlichkeitskennzahlen,
- Phasengleichgewichte
- Stofftransportgleichung (Triebkraft, Intensitätsfaktor, Phasengrenzfläche)
- Theoretische Stufe (Gleichgewichtsmodell)
- Übertragungseinheit (kinetisches Modell - auch incl. Reaktion)
- Prozesse: Absorption, Extraktion, Destillation/Rektifikation,
Adsorption, Trocknung diskontinuierlich/kontinuierlich
- ausgewählte Apparate: Dimensionierungsgrundlagen


Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen: Die Studierenden kennen die wichtigsten thermischen Trennprozesse und die Apparate in denen diese realisiert werden. Sie nutzen Grundlagen der Ingenieurmethodik zum Lösen von Aufgabenstellungen des thermischen Trennens, wobei die Befähigung zum Durchführen technischer Berechnungen im Vordergrund steht. Sie beherrschen die Grundlagen der Modellierungs- und Auslegungsmethoden für Thermische Trennprozesse und eine vereinfachte (shortcut) Dimensionierungsmethodik für zugehörige Apparate
Fachübergreifende Kompetenzen: Die Fähigkeit der Studierenden zum selbständigen Planen und Arbeiten wird weiter ausgeprägt. Die zum Lösen komplexer Aufgabenstellungen erforderliche Kooperationskompetenz wird gestärkt.


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: Physikalische Chemie
Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: Physik


Literatur: - Lohrengel, B: Einführung in die thermischen Trennverfahen, Oldenbourg, 2007
- Schwister, K.: Taschenbuch der Verfahrenstechnik, Fachbuchverlag Leipzig, 2005
- Mersmann et al.: Thermische Verfahrenstechnik, Springer, 2005