Letzte Änderung : 08.05.2026 09:40:54   



Modulausgabe

Code: 105920
Modul: Immunologie
Module title: Immunology
Version: 1.0 (05/2008)
letzte Änderung: 27.02.2025
Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. rer. nat. Wirthgen, Elisa
Elisa.Wirthgen@hszg.de

wird in 2 Studiengängen angeboten: Molekulare Biotechnologie (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2020 (Pflichtmodul)
Pharmazeutische Biotechnologie (Master of Science) gültig ab Matrikel 2020 (Wahlpflichtmodul)

Modul läuft im: SoSe (Sommersemester)
Niveaustufe:Bachelor/Diplom
Dauer des Moduls:1 Semester
Lehrsprache:Deutsch
Lehrort:Zittau

ECTS-Punkte: 5
Gesamtworkload in h 150

Präsenzzeit
gesamt SWS
davon
4
4
Vorlesung
0
Seminar/Übung
0
Praktikum
0
Weiteres
Selbststudienzeit
in h
gesamt
davon
105
80
Vorb. LV
25
Vorb. Prüfung
0
Sonstiges


Prüfung(en)
Prüfung: Prüfungsleistung als Klausur (PK) 120 min 100.0%



Lehr- und Lernformen:Wissensvermittlung erfolgt durch Vorlesung

Hinweise: Dieses Modul kann ebenfalls im Master "Pharmazeutische Biotechnologie" als Wahlpfllichtmodul belegt werden, jedoch nur, wenn es nicht bereits im Bachelor absolviert wurde.

Lehrinhalte: Den Studierenden werden grundlegende biologische, biochemische und genetische Kenntnisse zu den humoralen und zellulären Komponenten des natürlichen Immunsystems und des erworbenen Immunsystems von Wirbeltieren (mit besonderer Betonung des Menschen) vermittelt. Es werden schützende, durch Krankheit veränderte sowie unerwünschte Immunreaktionen dargelegt.


Im zweiten Teil der Vorlesung werden immunologische Messverfahren, geordnet nach den Prinzipien der Immundiffusion, Komplementaktivierung, der Agglutination und Immunbindungsreaktionen vorgestellt.


Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen: Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul
sind die Studierenden in der Lage,

  • zelluläre und humorale Abläufe der angeborenen und erworbenen Immunreaktionen zu verstehen und wiederzugeben,


  • Zellen im peripheren Blut und im lymphatischen System zu benennen und deren Funktion zu beschreiben,


  • ebenso einige der wichtigsten Effektormoleküle und ihre Wirkungen im Immunsystem zu erläutern,


  • die biochemischen und genetischen Grundlagen von Immunreaktionen, einschließlich Signalmechanismen und Interaktionen zu erklären sowie


  • Begriffe wie Reifung der Immunzellen, Antikörperklassen-Switch und Interleukine zu definieren.


Die Studierenden haben grundlegende Begriffe und Methoden der Immunologie und Immuntechnik (Western Blot, ELISA, Immunfluoreszenz, Durchflusszytometrie) kennengelernt. Dadurch sind sie in der Lage, Anwendungen, die in der Bioanalytik, Diagnostik und Therapie mithilfe immuntechnischer Methoden durchgeführt werden, zu erfassen.

Die Studierenden können grundlegende Begriffe und Methoden der Immunologie verstehen und sind somit vorbereitet, diese Methoden in der Praxis einzusetzen.
Fachübergreifende Kompetenzen: Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, immunologische Methoden auch in verwandten Fachbereichen anzuwenden (Mikrobiologie, Molekularbiologie) und damit biologische Fragestellungen zu beantworten.


Wenn im späteren Berufsleben mit immuntechnischen Methoden gearbeitet wird, haben die Studierenden ein fachübergreifendes, besseres Verständnis für Anforderungen und Limitationen dieser Methoden.


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: keine
Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: Erfolgreicher Abschluss im Modul Allgemeine Biologie und Genetik/Molekularbiologie.


Literatur: Kenneth Murphy, Casey Weaver (2018). Janeway Immunologie. Springer Spektrum. 9.Auflage. Als E-Book im HSZG-Netz kostenlos verfügbar: Link

Abul Abbas, Andrew Lichtman, Shiv Pillai (2021). Cellular and Molecular Immunology. Tenth Edition. Elsevier-Verlag. ISBN 978-0-323-75748-5 (In englischer Sprache)