Letzte Änderung : 13.03.2026 17:50:42   



Modulausgabe

Code: 233400
Modul: Pharmazeutische Grundlagen
Module title: Basic Pharmaceutical Knowledge
Version: 1.0 (05/2017)
letzte Änderung: 17.09.2023
Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. rer. nat. Fester, Karin
Karin.Fester@hszg.de

wird angeboten im Studiengang:Pharmazeutische Biotechnologie (Master of Science) gültig ab Matrikel 2020 (Pflichtmodul)

Modul läuft im: SoSe (Sommersemester)
Niveaustufe:Master
Dauer des Moduls:1 Semester
Lehrsprache:Deutsch
Lehrort:Zittau

ECTS-Punkte: 5
Gesamtworkload in h 150

Präsenzzeit
gesamt SWS
davon
4
3
Vorlesung
0
Seminar/Übung
1
Praktikum
0
Weiteres
Selbststudienzeit
in h
gesamt
davon
105
60
Vorb. LV
45
Vorb. Prüfung
0
Sonstiges


Prüfung(en)
Prüfungsvorleistung: Prüfungsvorleistung Laborarbeit (VL)
Prüfung: Prüfungsleistung als Klausur (PK) 120 min 100.0%



Lehr- und Lernformen:Vorlesungen, Praktikum, Protokolle, Selbststudium

Hinweise: keine

Lehrinhalte: Arzneibuchanalytik
- Kenntnisse der relevanten Arzneibücher
- Qualitätsprüfung von Arzneistoffen unter besonderer Berücksichtigung biotechnologisch hergestellter Arzneistoffe
- Chromatographische und spektroskopische Methoden zur Analytik von Arzneistoffen

Pharmazeutische Technologie
- Grundlagen der Biopharmazie und der Pharmakokinetik
- Feste Arzneiformen: Herstellung, Hilfsstoffe zur Tablettierung, Qualtitätsprüfungen
- Halbfeste Arzneiformen, insbesondere Transdermale Therapeutische Systeme
- Parenteralia, sterile Arzneiformen




Praktikum
- Arzneibuchanalytik biotechnologisch hergestellter Arzneistoffe
- Von den Versuchen sind Protokolle anzufertigen


Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen: Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, verschiedene Qualitätsprüfungen des Arzneibuchs für niedermolekulare oder biotechnologisch hergestellte Arzneistoffe eigenständig anzuwenden und die Ergebnisse zu beurteilen. Sie können die technologischen Verfahren zur Herstellung fester, halbfester und steriler Arzneiformen benennen und erläutern, welche Qualitätsanforderungen an die jeweiligen Arzneiformen gestellt werden. Des Weiteren sind die Studierenden in der Lage zu beurteilen, wie Arzneistoffe im Körper resorbiert und verteilt werden und wie diese Vorgänge durch Hilfsstoffe beeinflusst werden können.
Fachübergreifende Kompetenzen: Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, wissenschaftliche Grundlagen sowie spezialisiertes und vertieftes Fachwissen zu erläutern und anzuwenden. Sie können konstruktiv in einer Gruppe Ergebnisse erarbeiten und Maßnahmen und/oder Strategien entwickeln. Sie werden befähigt sorgfältig und strukturiert ihre Aufgaben unter Beachtung der Qualitätsstandards des Fachgebiets auszuführen.


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: keine
Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: Kenntnisse in Biologie und organischer Chemie


Literatur: - Rücker, Neugebauer, Willems: Instrumentelle pharmazeutische Analytik: Lehrbuch zu spektroskopischen, chromatographischen, elektrochemischen und thermischen Analysenmethoden. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 5. Auflage, 2013
- Ehlers: Analytik II Kurzlehrbuch. Quantitative und Instrumentelle Pharmazeutische Analytik, Deutscher Apothekerverlag, 12. Auflage, 2016
- Lippold, Müller-Goymann, Schubert: Bauer/Frömming/Führer Pharmazeutische Technologie. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 10. Auflage, 2017
- Fahr: Voigt Pharmazeutische Technologie/Biopharmazie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 12. Auflage, 2015