Letzte Änderung : 15.09.2026 12:22:46   



Modulausgabe

Code: 233350
Modul: Biologicals - von der Entwicklung zur Anwendung
Module title: Biologicals - development and application
Version: 1.0 (05/2017)
letzte Änderung: 15.10.2023
Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. rer. nat. Fester, Karin
Karin.Fester@hszg.de

wird angeboten im Studiengang:Pharmazeutische Biotechnologie (Master of Science) gültig ab Matrikel 2020 (Pflichtmodul)

Modul läuft im: WiSe (Wintersemester)
Niveaustufe:Master
Dauer des Moduls:1 Semester
Lehrsprache:Deutsch
Lehrort:Zittau

ECTS-Punkte: 5
Gesamtworkload in h 150

Präsenzzeit
gesamt SWS
davon
4
3
Vorlesung
0
Seminar/Übung
0
Praktikum
1
Weiteres
Selbststudienzeit
in h
gesamt
davon
105
60
Vorb. LV
45
Vorb. Prüfung
0
Sonstiges
Erläuterungen zu Weiteres:Exkursion


Prüfung(en)
Prüfung: Prüfungsleistung als Klausur (PK) 120 min 100.0%



Lehr- und Lernformen:Vorlesung, Exkursion

Hinweise: keine

Lehrinhalte: Vorlesung
- Herstellung rekombinanter Wirkstoffe in Pro- und Eukaryonten
- Insulin: Produktion in Bakterien und Hefen, Insulin-Analoga
- rekombinantes Erythropoietin und Erythropoetin-Analoga
- Therapeutische Antikörper
- Impfstoffe: Standard- und Indikationsimpfungen, Lebendimpfstoffe, Totimpfstoffe (Spalt-, Adsorbat-, Konjugatimpfstoffe), Virus-like Particles, Vektorimpfstoffe, mRNA-Imfpstoffe; Herstellung von Impfstoffen
- Augenarzneimittel und Inhalativa, mit besonderer Berücksichtigung von Biopharmazeutika
- Innovative Arzneiformen: pharmazeutisch-technologische Aspekte der Formulierung von Proteinen, Peptiden und DNA-basierten Wirkstoffen
- Aktuelle Themen der Forschung an Biologicals

Exkursion
- Besichtigung eines Forschungsinstituts und/oder einer Firma, in der Biologicals erforscht oder produziert werden


Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen: Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, wichtige biopharmazeutische Arzneistoffe zu benennen und die Anforderungen an ihre Herstellung und Qualität zu erörtern. Die Studierenden können unterschiedliche Formulierungen und Darreichungsformen für therapeutische Proteine und Gentherapeutika beschreiben und das innovative Potential dieser Wirkstoffgruppen beurteilen. Außerdem werden die Studierenden dazu befähigt, die verschiedenen Impfstoffgruppen zu vergleichen und das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Impfstoffen zu bewerten.
Fachübergreifende Kompetenzen: Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, fachübergreifend zu denken und zu handeln. Sie lernen Wissen aus unterschiedlichen Bereichen zu extrahieren und in geeigneter Weise zusammenzufügen bzw. anzuwenden.


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: keine
Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: Erfolgreicher Abschluss der Module „Pharmakologie I“ und "Pharmazeutische Grundlagen". Weiterhin sind Kenntnisse in Gentechnik, Molekularbiologie und Immunologie von Vorteil.


Literatur: - Bechthold: Pharmazeutische Biotechnologie kompakt. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2013
- Dingermann, Winckler, Zündorf: Gentechnik, Biotechnik, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 3. Aufl., 2019
- Mäder, Weidenauer: Innovative Arzneiformen. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2009
- Vollmar, Zündorf, Dingermann: Immunologie: Grundlagen und Wirkstoffe. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2. Aufl., 2012
- Aktuelle Fachliteratur