Letzte Änderung : 13.03.2026 17:50:42   



Modulausgabe

Code: 232500
Modul: Pharmakologie I
Module title: Pharmacology I
Version: 1.0 (04/2017)
letzte Änderung: 17.09.2023
Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. rer. nat. Fester, Karin
Karin.Fester@hszg.de

wird angeboten im Studiengang:Pharmazeutische Biotechnologie (Master of Science) gültig ab Matrikel 2020 (Pflichtmodul)

Modul läuft im: SoSe (Sommersemester)
Niveaustufe:Master
Dauer des Moduls:1 Semester
Lehrsprache:Deutsch
Lehrort:Zittau

ECTS-Punkte: 5
Gesamtworkload in h 150

Präsenzzeit
gesamt SWS
davon
4
3
Vorlesung
0
Seminar/Übung
1
Praktikum
0
Weiteres
Selbststudienzeit
in h
gesamt
davon
105
60
Vorb. LV
45
Vorb. Prüfung
0
Sonstiges


Prüfung(en)
Prüfungsvorleistung: Prüfungsvorleistung Laborarbeit (VL)
Prüfung: Prüfungsleistung als Klausur (PK) 120 min 100.0%



Lehr- und Lernformen:Vorlesung, Praktikum

Hinweise: keine

Lehrinhalte: Physiologie:
- Transportprozesse, Signaltransduktion, wichtige Zell- und Gewebetypen
- Herz-Kreislaufsystem, Blut
- Atmung
- Verdauungssystem
- Nieren, Wasser- und Elektrolythaushalt
- Hormone
- Nervensystem

Pharmakologie:
- Neurologische Störungen und ihre Therapie: Epilepsie, Ischämie, Neurodegenerative Erkrankungen (ALS, Parkinson, Alzheimer)
- Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie, Depressionen, Schlafstörungen
- Physiologie der Schmerzentstehung, Eicosanoide, Nicht-steroidale Analgetika, Opioid-Analgetika, Lokalanästhetika
- Sympathikus, Parasympathikus

Praktikum
Pharmakologische Untersuchungen an tierischen Zellkulturen: Kollagenase-Hemmung, Expression der Cyclooxygenase (Real-time-PCR)
Von den Versuchen sind Protokolle anzufertigen.


Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen: Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul verstehen die Studierenden die Grundlagen der Physiologie des menschlichen Organismus. Sie sind in der Lage zu beschreiben, wie Medikamente im Körper verteilt, verstoffwechselt und ausgeschieden werden. Durch die gleichzeitige Vermittlung der anatomischen und physiologischen Grundlagen bestimmter Erkrankungen können die Studierenden die Ansatzpunkte für die Arzneimitteltherapie identifizieren und die Wirkungsmechanismen der betreffenden Arzneistoffe ableiten. Die Studierenden sind aufgrund ihres fachlichen Wissens um Nebenwirkungen und Gegenanzeigen bedeutender Arzneistoffgruppen in der Lage das Risikopotential dieser Wirkstoffe kritisch einzuschätzen.
Im Praktikum vertiefen die Studierenden ihre molekularbiologischen und biochemischen Kenntnisse und verknüpfen diese mit dem neu erworbenen pharmakologischen Wissen. Sie erarbeiten eine Methode zur Ermittlung der Effizienz einer quantitativen Polymerasekettenreaktion (qPCR). Außerdem ermitteln Sie die Kollagenase-Hemmung durch verschiedene Pflanzenextrakte mittels Zymogel-Analyse.

Fachübergreifende Kompetenzen: Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, fachübergreifend zu denken und zu handeln. Sie können in einem Team erfolgreich zusammenarbeiten und trotz hoher Arbeitsbelastung Wesentliches differenzieren sowie sorgfältig und strukturiert ihre Aufgaben unter Beachtung der Qualitätsstandards des Fachgebiets ausführen.


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: keine
Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: Kenntnisse in Biologie, Biochemie und Molekularbiologie


Literatur: - Freissmuth, Offermanns, Böhm: Pharmakologie und Toxikologie, Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, 3. Auflage, 2020
- Hein, Lüllmann, Mohr: Taschenatlas Pharmakologie, Thieme Verlag, 7. Aufl., 2014
- Herdegen, Böhm, Gohlke, Culman, Wätzig, Luippold: Kurzlehrbuch Pharmakologie und Toxikologie, Thieme Verlag, 4. Aufl., 2020
- Mutschler, Geisslinger, Menzel, Ruth, Schmidtko: Pharmakologie kompakt: Allgemeine und Klinische Pharmakologie, Toxikologie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2016
- Vaupel, Schaible, Mutschler: Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie des Menschen, 7. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2015