Letzte Änderung : 14.04.2026 13:42:01   



Modulausgabe

Code: 192950
Modul: Schutztechnik
Module title: Power System Protection
Version: 1.0 (02/2014)
letzte Änderung: 23.06.2025
Modulverantwortliche/r: Prof. Dr.-Ing. Dzienis, Cezary
Cezary.Dzienis@hszg.de

wird in 16 Studiengängen angeboten: Elektrische Energiesysteme (Bachelor of Engineering) gültig ab Matrikel 2018 (Pflichtmodul (Vertiefung))
Elektrische Energiesysteme (Bachelor of Engineering) gültig ab Matrikel 2021 (Pflichtmodul)
Elektrische Energiesysteme (Diplom-Ingenieur (FH) / Diplom-Ingenieurin (FH)) gültig ab Matrikel 2018 (Pflichtmodul (Vertiefung))
Elektrische Energiesysteme (Diplom-Ingenieur (FH) / Diplom-Ingenieurin (FH)) gültig ab Matrikel 2021 (Pflichtmodul)
Elektrische Energiesysteme (Diplom-Ingenieur (FH) / Diplom-Ingenieurin (FH)) gültig ab Matrikel 2024 (Pflichtmodul)
Elektrische Energiesysteme (Diplom-Ingenieur (FH) / Diplom-Ingenieurin (FH)) gültig ab Matrikel 2026 (Pflichtmodul)
Elektrische Energiesysteme KIA (Bachelor of Engineering) gültig ab Matrikel 2018 (Pflichtmodul (Vertiefung))
Elektrische Energiesysteme KIA (Bachelor of Engineering) gültig ab Matrikel 2021 (Pflichtmodul)
Elektrische Energiesysteme KIA (Diplom-Ingenieur (FH) / Diplom-Ingenieurin (FH)) gültig ab Matrikel 2018 (Pflichtmodul (Vertiefung))
Elektrische Energiesysteme KIA (Diplom-Ingenieur (FH) / Diplom-Ingenieurin (FH)) gültig ab Matrikel 2021 (Pflichtmodul)
Elektrische Energiesysteme KIA (Diplom-Ingenieur (FH) / Diplom-Ingenieurin (FH)) gültig ab Matrikel 2024 (Pflichtmodul)
Elektrische Energiesysteme KIA (Diplom-Ingenieur (FH) / Diplom-Ingenieurin (FH)) gültig ab Matrikel 2026 (Pflichtmodul)
Elektrotechnik (Bachelor of Engineering) gültig ab Matrikel 2024 (Pflichtmodul (Vertiefung))
Elektrotechnik (Bachelor of Engineering) gültig ab Matrikel 2026 (Pflichtmodul (Vertiefung))
Elektrotechnik KIA (Bachelor of Engineering) gültig ab Matrikel 2024 (Pflichtmodul (Vertiefung))
Elektrotechnik KIA (Bachelor of Engineering) gültig ab Matrikel 2026 (Pflichtmodul (Vertiefung))

Modul läuft im: SoSe+WiSe (Sommer- und Wintersemester)
Niveaustufe:Bachelor/Diplom
Dauer des Moduls:1 Semester
Lehrsprache:Deutsch
Lehrort:Zittau

ECTS-Punkte: 5
Gesamtworkload in h 150

Präsenzzeit
gesamt SWS
davon
4
2
Vorlesung
1
Seminar/Übung
1
Praktikum
0
Weiteres
Selbststudienzeit
in h
gesamt

105



Prüfung(en)
Prüfungen: Prüfungsleistung als Klausur (PK) 120 min 70.0%
Prüfungsleistung als Laborarbeit (PL)
 - 
30.0%



Lehr- und Lernformen:Die Vermittlung der Inhalte erfolgt in Form von Vorlesungen, Übungen und Praktika. Die aktive Einbeziehung der Studierenden wird besonders in den Übungen und Praktika realisiert. Die Praktika werden mithilfe von modernen Digitalschutzgeräten sowie mit der Unterstützung der markführenden Testsumgebung durchgeführt.

Lehrinhalte:
    Kurzschlussberechnung
    Beschreibung der grundlegenen Verfahren für Kurzschlussberechnung
(Fehlerarten), Kurzschlussberechnung nach VDE 0102, Umrechnung in sekundäre / primäre / per unit Größen

    Netzschutz
    Schutzobjekte, Schutzkriterien, Begriffe (Selektivität, Reserve, Anregung, Auslösung, etc.)

    Schutzprinzipien
    UMZ / AMZ Schutz, Distanzschutz und Fehlerortung, Differentialschutz, Sammelschienenschutz, Transformatorschutz, Motorschutz, Generatorschutz, Frequenzschutz
    Innovationen (Wanderwellen, Secondary Arc Erkennung)

    Automatisierungsfunktionen
    AWE, Schalterversager

    Schutztest und Störfallanalyse
    Parametrierung, Erstellung der einfachen Applikationen, Reaktionsanalyse


Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen: Nach Absolvieren des Moduls sind die Studierenden in der Lage

• Anforderungen und Lösungswege in Bezug auf zuverlässiges Netzschutzkonzept und sichere Netzfehlerbehebung zu erkennen

• die durch die Simulationen gewonnenen Ergebnisse der Netzfehlerberechnung zu verifizieren und selbstständig die Netzfehlerberechnung für kleine Netze durchzuführen

• erweitere Fachkenntnissen über die Modellierung und Netzfehlerberechnung in der Elektroenergieversorgung zu erwerben bzw. auszubauen

• die Schutzprinzipien in Bezug auf die Betriebsmittel der Energieversorgungsnetze anzuwenden und Schutzeinrichtungen den Anforderungen und Netzbeschaffenheit nach zu parametrieren.

• Messungen in Bezug auf Schutzeinrichtungsreaktion selbständig durchzuführen sowie Ergebnisse der Messung korrekt zu interpretieren
Fachübergreifende Kompetenzen: Nach Absolvieren des Moduls sind die Studierenden in der Lage

• ein breites Spektrum ingenieurwissenschaftlicher Berechnungsmethoden anzuwenden und die über Simulationsprogramme gewonnenen Ergebnisse kritisch zu betrachten

• diverse Technologien im Bereich der Elektrotechnik miteinander zu kombinieren um gestellte Probleme zu lösen.


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: Kompetenzen aus den Modulen Grundlagen der Elektrotechnik (I bis III)
(ohne Nachweiserfordernis)
Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: Modul Berechnung elektrischer Netze
Modul Elektroenergieanlagen
Modul Hochspannungstechnik


Literatur: Oeding, D.; Oswald, B. R.: Elektrische Kraftwerke und Netze. Springer Verlag 7. Auflage, 2011, ISBN 978-3-642-19245-6.

Oswald, B. R.: Vorlesung Elektrische Energieversorgung II, Fehler. Skript Universität Hannover, Institut für Energieversorgung ung Hochspannungstechnik, 2005.

Crastan, C.: Elektrische Energieversorgung 1. 4. Auflage Berlin – Heidelberg, 2015, ISBN 978-3-662-45984-3.

Ziegler, G.: Digitaler Distanzschutz, Grundlagen und Anwendungen. Publicis; 2. vollst. überarb. u. erw. Edition, 2008, ISBN 978-3-895-78320-3.

Ziegler, G.: Digitaler Differentialschutz, Grundlagen und Anwendungen. Publicis; 2. vollst. überarb. u. erw. Edition, 2013, ISBN 978-3-895-78416-3.