
| Code: | 165400 |
| Modul: | Freizeit- und Kulturwissenschaft II (Freizeit- und Tourismusfolgeabschätzung, Interkulturalität) |
| Module title: | Leisure and Cultural Sciences II (Investigation of Effects of Leisure and Tourism, Cross-Culture) |
| Version: | 1.0 (01/2012) |
| letzte Änderung: | 13.02.2020 | Modulverantwortliche/r: | Prof. Dr. phil. Zschocke, Martina M.Zschocke@hszg.de |
| Prof. Dr.-Ing. Hildebrandt, Jakob Jakob.Hildebrandt@hszg.de | |
| Modul läuft im: | SoSe+WiSe (Sommer- und Wintersemester) |
| Niveaustufe: | Bachelor/Diplom |
| Dauer des Moduls: | 1 Semester |
| Lehrsprache: | Deutsch |
| Lehrort: | Görlitz |
| ECTS-Punkte: | 5 |
| Gesamtworkload in h | 150 |
| Präsenzzeit | |||||||
Vorlesung |
Seminar/Übung |
Praktikum |
Weiteres |
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| Selbststudienzeit in h |
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| Prüfung(en) | ||||
| Prüfung: | Prüfungsleistung als Klausur (PK) | 90 min | 100.0% | |
| Lehr- und Lernformen: | Die Vermittlung der Modulinhalte erfolgt in Form von Vorlesungen und Seminaren. Zur Vertiefung des in den Vorlesungen erworbenen Wissens dienen begleitende Übungen. |
| Hinweise: | Modul nur im Rahmen der des kommerziellen berufsbegleitenden Studiengangs WTöb verfügbar |
| Lehrinhalte: | A: Freizeit- und Tourismusfolgenabschätzung Die Zukunft gehört einem nachhaltigen Qualitätstourismus. Dieser ist ökonomisch ergiebig, sozial-verträglich und umweltfreundlich. Dazu gehört die Vermittlung der Erkenntnis des Widerspruchs zwischen Anspruch und Wirklichkeit, wie auch die Vermittlung ökologischer Erkenntnisse und freizeitpädagogischer Erziehung zum Ausprägen, Vertiefen und Bereichern innovativer Fähigkeiten und persönlicher Initiativen. Der Übungsteil und die Exkursion umfasst ein Praktikum in dem ökonomische und ökologische und sozialverträgliche Konzepte und Produkte entwickelt und erprobt werden können. B: Interkulturalität und Tourismusethik Interkulturelles Training: Kultur, Kulturstandarts, Management und interkulturelle Kommunikation, interkulturelle Konflikte, Soziale Wahrnehmung, Konfliktebenen, religiöse DIfferenzen, geschlechterspezifische Wahrnehmungsunterschiede. Das Eigene und das Fremde. Anwaltsfunktion für eine bestimmte Kultur, Erkundung von Kommunikationsstandarts; Was wird als fremd empfunden? Religiöse und soziale Einflüsse in Kommunikationssituationen. Vermeidung von Beurteilungsfehlern und Vorturteilen. Akkulturation Soziale Verantwortung im Tourismus am Beispiel "Sextourismus" und seiner sozialen und kulturellen Unverträglichkeit. Verhaltenskodex der Reisebranche zum Schutz vor Kindern vor sexueller Ausbeutung an Hand des Global Code of Ethics der WTO reflektiert. |
| Lernergebnisse/Kompetenzen: | |
| Fachkompetenzen: | 1. A: Die Anwendung der Produktlinienanalyse, die konsequent die Sichtweise von Ökonomie, Ökologie und Sozialem in sich befähigt zur Erkenntnis fachübergreifende Zusammenhänge, sowie die Verbindung mit Praktikum, Projekten und Exkursion die Umsetzung touristischer Produkte praktisch erfahrbar macht. So wird aus der Vokabel der „Ganzheitlichkeit“ ein Lernfeld von theorie-praktischer Umsetzung. B: Vertiefte Reflexion über sich selbst und andere unter Berücksichtigung kultureller Muster und Prägungen Angemessener Umgang mit Menschen fremder Kulturkreise durch Interesse und Öffnung für fremde Kulturen und ausreichende Kenntnis interkultureller Unterschiede. Fähigkeit zum Verständnis für und zur Adaptation an andere Kulturkreise. |
| Fachübergreifende Kompetenzen: | 2. Motivation zur aktiven Gestaltung von Lösungsansätzen für nachhaltige Wirtschafts- und Lebensformen; Wahrnehmung individueller Verantwortung im Rahmen späterer beruflicher Aufgaben. Selbstständige geistige Orientierung, selbstkritische Reflexion, interdisziplinäres Denken und Handeln, Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit auf kulturellem/künstlerischem Gebiet, soziale Kompetenz, Handeln nach den Grundsätzen von Achtung, Toleranz und Verantwortung. Motivation zur aktiven Gestaltung fremder Situationen Das „Ganzheitliches Denken“, führt zu einer Grunddisposition „das Leben“ in seinen Zusammenhängen zu erkennen. Hier wird die Kompetenz vermittelt nicht nur zu analysieren, sondern die Synthese anzuwenden. Durch die Reflexion der eigenen Branche an Hand eines neuralgischen Themas wie das der „Sexuellen Ausbeutung von Kindern“ wird sowohl Problembewusstsein geschaffen wie auch Konfliktlösungs-Strategien erarbeitet und die persönliche Entscheidungskompetenz herausgebildet. |
| Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: | keine |
| Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: | keine |
| Literatur: | Produktlinienanalyse. Bedürfnisse, Produkte und ihre Folgen, Köln, 1987 Berry, John W.; Portinga, Y.H.; Segall M.H.; Dasen, P.R.: Cross-cultural psychology. Cambridge University Press, 1996 Krippendorf, J: Der Ferienmensch, Zürich 1984 Meadow D., Die Grenzen des Wachstums, Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit, Stuttgart Hofstede, G. (1993). Interkulturelle Zusammenarbeit. Kulturen – Organisationen – Management. Wiesbaden Hofstede, Geert. Allemaal Andersdenken, Omgaan met cultuurverschillen. Uitgeverij Contact. Amsterdam, 1995 Waldenfels, B.: Topographie des Fremden. Suhrkamp: Frankfurt am Main, 1997. Ward, C.; Bochner, S.; Furnham, A.: The psychology of culture shock. Routledge: East Sussex, 2001 http://www.world-tourism.org/code_ethics/engl.html Zschocke, M.; Kneehans, E.: To be a stranger abroad and to perceive a foreigner at home: Views on difference and identity from a cros-cultural perspective. In: Boski, P.; van de Vijver, F.; Chodynicka, A. (eds.): New Directions in Cross-Cultural Psychology. Wydawnictwo Intytutu Psychologii, Warsaw, 2002 |