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Botschaftstransfer/Symbolsprache
Lebenswelten verstehen, symbolische Repräsentationen von Identität und „Überschreitung“ – Wir zeigen, was wir sind und sein wollen und zu bieten haben.
- Einführung in Gestalt und Zeichentheorie, Ikon, Indices, Symbole; Semantik, Syntax, Pragmatik; Konventionalisierungen, semantische und hermeneutische Systeme und ihre Autopoiesis; die Verselbständigung der Bedeutungs- und Sinnsysteme;
Inszenierungsmethodologie
- Die Logik der Methode, die Welt als Produkt und Inszenierung. Gesellschaftliche Konstruktion des Zynischen - Abgrenzungen
- Ziele und Zugänge – Symbolismus, Hermeneutik und Lebenswelten
- Interpretationen und Intentionen - derivative, kompensative, surrogative, apellative, normative
- Lebenswelt als wahre Welt und als Warenwelt - Tauschparadigma, Entfremdungsparadigma, das Geld als Gespenst, die Struktur als Subjekt ... (Hegel, Marx, M. Weber, G. Simmel, Adorno, Sloterdijk)
- Phänomenologisches Bild I und Professionalisierung
a) die Welt als Theater (Bühne, Handlung, Rolle...)
b) Verdopplung der Welt, Gegenentwurf, Spielebene vs. „Ernst des Lebens“
- Freizeit (Familie, private „Innenwelt“ und Freizeit in der „Öffentlichkeit“)
- Politik
- Kunst (z.B. Video, Bild. Kunst, Kunstwelt)
- Arbeitswelt (das Exotorium der Workoholiker und andere)
- Produktwelten (Verkäufsräume, Messen etc., Branding)
- Funktionelle Differenzierung der „Lebenswelt“
sozial, ökonomisch, ästhetisch, kulturell, ethisch, politisch, technisch/organisationell,
- Konstruktion von Distinktion und Kohärenz - Konstruktionen von Lebenswelt als Affirmation, Alternative, Protest, Ergänzung, Traum, Weiterentwicklung, Erneuerung, Vision, Erlösung und Bild der Hoffnung
- Phänomenologisches Bild II – empirisches Material und Beschreibungen - Fallbeispiele aus „Freizeit“ und Alltag, Politik, Markt, Entertainment, Arbeitswelt und Arbeitsmarkt, Lernwelt und Wissen(-schaft), Information und Medien, (Status-) Ritualen
- Typologien und Stile der Inszenierung
- Szenarios, Situationen, Bühnen, Dramaturgien
Instrumente der Konstruktion und der Intervention, u.a.: Interesse Betrug Aufklärung Gewöhnung Entlastung Versprechen/ Vision
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