Letzte Änderung : 13.03.2026 17:50:42   



Modulausgabe

Code: 303850
Modul: Rhizosphärenchemie
Module title: Rhizosphere Chemistry
Version: 1.0 (08/2024)
letzte Änderung: 26.09.2025
Modulverantwortliche/r: Prof.Dr.rer.nat. Wiche, Matthias Oliver
Oliver.Wiche@hszg.de

wird angeboten im Studiengang:Umweltwissenschaften (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2025 (Pflichtmodul (Vertiefung))

Modul läuft im: WiSe (Wintersemester)
Niveaustufe:Bachelor/Diplom
Dauer des Moduls:1 Semester
Lehrsprache:Deutsch
Lehrort:Zittau

ECTS-Punkte: 5
Gesamtworkload in h 150

Präsenzzeit
gesamt SWS
davon
4
2
Vorlesung
1
Seminar/Übung
1
Praktikum
0
Weiteres
Selbststudienzeit
in h
gesamt
davon
105
50
Vorb. LV
40
Vorb. Prüfung
15
Sonstiges


Prüfung(en)
Prüfungen: Prüfungsleistung als Beleg (PB)
 - 
20.0%
Prüfungsleistung als Klausur (PK) 120 min 80.0%



Lehr- und Lernformen:Vorlesung, Seminar, autodidaktisches Lernen, Vertiefung der Kenntnisse und Methoden durch Laborpraktika und E-Learning

Lehrinhalte: Die im Wurzelraum ablaufenden fundamentalen Prozesse der Pflanzenernährung und Ressourcenerschließung werden vorgestellt und im Gesamtkontext der Mobilisierung und Immobilisierung von Elementen, Elementresistenz, Wasserhaushalt, Kohlenstoffumsatz und Pflanze-Mikroben-Interaktionen besprochen. Es werden rhizosphärenbasierte Managementmaßnahmen in (Agro)Ökosystemen vorgestellt und Methoden zur Untersuchung von Rhizosphärenprozessen erarbeitet, die in praktischen Übungen vertieft werden.


Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen: Die Teilnehmer erwerben Expertise in wurzelvermittelten Prozessen der Pflanzenernährung und Stressphysiologie. Nach Abschluss des Moduls verfügen die Teilnehmer über analytische Fähigkeiten, um die im Wurzelraum ablaufenden physikalischen und chemischen Prozesse analysieren und bewerten zu können. Schließlich erwerben die Kursteilnehmer durch die Integration von Bodenkunde und Botanik ein fachübergreifendes Verständnis zu Ökosystemprozessen und biogeochemischen Kreisläufen.
Fachübergreifende Kompetenzen: Innovationsfähigkeit, ganzheitliches Denken, Wissensorientierung


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: keine
Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: Interesse an aktuellen Forschungsthemen im Bereich der Pflanzenökologie und komplexen autökologischen und synökologischen Beziehungen.
Grundlagen der Chemie, Biologie, Bodenkunde und Vegetationskunde.


Literatur: Marschner H. (2012): Mineral Nutrition of Higher Plants, Elsevier.
Schulze E., et al. (2019): Plant Ecology, Springer.
Cardon & Whitbeck (2009): The Rhizosphere – An Ecological Perspective, Whiley.