Letzte Änderung : 13.03.2026 17:50:42   



Modulausgabe

Code: 303700
Modul: Ökophysiologie und Klimawandel
Module title: Ecophysiology and Climate Change
Version: 1.0 (08/2024)
letzte Änderung: 26.09.2025
Modulverantwortliche/r: Prof.Dr.rer.nat. Wiche, Matthias Oliver
Oliver.Wiche@hszg.de

wird angeboten im Studiengang:Umweltwissenschaften (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2025 (Pflichtmodul (Vertiefung))

Modul läuft im: WiSe (Wintersemester)
Niveaustufe:Bachelor/Diplom
Dauer des Moduls:1 Semester
Lehrsprache:Deutsch
Lehrort:Zittau

ECTS-Punkte: 5
Gesamtworkload in h 150

Präsenzzeit
gesamt SWS
davon
5
3
Vorlesung
1
Seminar/Übung
1
Praktikum
0
Weiteres
Selbststudienzeit
in h
gesamt
davon
94
50
Vorb. LV
30
Vorb. Prüfung
14
Sonstiges


Prüfung(en)
Prüfungsvorleistung: Prüfungsvorleistung als Referat (VR)
Prüfung: mündliche Prüfungsleistung (PM) 30 min 100.0%



Lehr- und Lernformen:Vorlesung, Seminar, Vertiefung von Kenntnissen durch autodidatisches Lernen, praktische Arbeiten und E-Learning

Lehrinhalte: Die in Ökosystemen wirkenden abiotischen Faktoren werden im Spannungsfeld Mensch-Natur betrachtet. Ausgehend von den Prinzipien der Stressphysiologie werden die grundlegend wirkenden abiotischen und biotischen Stressoren bei der Etablierung von Arten in Ökosystemen vermittelt, wobei der Schwerpunkt auf terrestrischen Phytozönosen gelegt wird. Dabei werden physiologische Anpassungsprozesse im Hinblick auf Wasserverfügbarkeit, Temperatur, Strahlung, Nährstoffangebot und CO2-Angebot betrachtet und vor dem Hintergrund anthropogener Veränderungen diskutiert. Die veränderten abiotischen Faktoren und die resultierenden biotischen Interaktionen werden im Kontext von aktuellen Managementmaßnahmen in (Agro)Ökosystemen betrachtet. Ausgewählte theoretische Lerninhalte werden durch praktische Feld- und Laborarbeiten vertieft.


Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen: Die Teilnehmer erwerben grundlegende Expertise zu Wechselbeziehungen zwischen physiologischer Anpassung, abiotischen Umweltfaktoren und biotischen Prozessen. Darauf aufbauend erwerben die Teilnehmer die analytischen Fähigkeiten, den Ist-Zustand von Ökosystemen zu erklären. Schließlich besitzen die Kurseilnehmer das Vermögen, die Entwicklung von Ökosystemen bei veränderten Umweltbedingungen zu beurteilen und über das erworbene fachübergreifende Verständnis Managementmaßnahmen zu formulieren.
Fachübergreifende Kompetenzen: Beratungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit, Problemlösungsfähigkeit


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: keine
Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: Grundkenntnisse der Bodenkunde, Vegetationskunde, Biologie, Physik und Chemie


Literatur: Lambers H. & Oliveira S. (2019): Plant Physiological Ecology, Springer
Sala O., et al. (2020): Methods in Ecosystem Science, Springer
Aktuelle Publikationen in Global Change Biology: https://onlinelibrary.wiley.com/journal/13652486