
| Code: | 287900 |
| Modul: | Vegetationskunde/Biotopschutz |
| Module title: | Vegetation Analysis/Habitat Protection |
| Version: | 1.0 (06/2022) |
| letzte Änderung: | 20.09.2024 | Modulverantwortliche/r: | Dipl.-Agr.-Ing. Dörnchen-Neumann, Jana J.Doernchen@hszg.de |
| wird in 2 Studiengängen angeboten: | Ökologie und Umweltschutz (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2023 (Pflichtmodul (Vertiefung)) | Umweltwissenschaften (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2025 (Pflichtmodul (Vertiefung)) |
| Modul läuft im: | SoSe (Sommersemester) |
| Niveaustufe: | Bachelor/Diplom |
| Dauer des Moduls: | 1 Semester |
| Lehrsprache: | Deutsch |
| Lehrort: | Zittau |
| ECTS-Punkte: | 5 |
| Gesamtworkload in h | 150 |
| Präsenzzeit | |||||||
Vorlesung |
Seminar/Übung |
Praktikum |
Weiteres |
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| Selbststudienzeit in h |
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| Erläuterungen zu Weiteres: | ganztägige Freilandexkursion | ||||
| Prüfung(en) | ||||
| Prüfungsvorleistung: | Prüfungsvorleistung Laborarbeit (VL) | |||
| Prüfung: | Prüfungsleistung als Beleg (PB) | 100.0% | ||
| Lehr- und Lernformen: | Vorlesung/Exkursion/(Freiland-)praktikum |
| Lehrinhalte: | Lehrinhalt: Teil Pflanzentaxonomie: Charakterisierung der Pflanzenfamilien und Erarbeitung wichtiger Bestimmungsmerkmale; Exemplarische Bestimmung von Lichenes, Bryophyta, Pteridophyta, Spermatophyta [Gymnospermae, Angiospermae (Dicotyledoneae, Monocotyledoneae)], Vermittlung von fachspezifischem Wissen zur taxonomischen Systematik der Pflanzen; Teil Vegetationskunde: Begriffe und Definitionen zur Synsystematik, Ermittlung der potentiell natürlichen Vegetation von Waldgesellschaften: ökologisches Verhalten wichtiger Baumarten Mitteleuropas, Ökogramme von Strauch- und Baumarten Mitteleuropas, ökologische Gruppen von Waldbodenpflanzen Mitteleuropas, standortökologische Anordnung der Waldgesellschaften Mitteleuropas, Vegetationsaufnahmen in verschiedenen Pflanzengesellschaften (nach Braun-Blanquet; Frequenzmethode), sowie deren pflanzensoziologische Zuordnung; Anwendung und Interpretation der Ellenberg´schen Zeigerwerte; Ökogramme von Grünlandgesellschaften, Nutzungstypen, Exkursionen in besonders schützenswerte Landschaftsteile (FFH-Gebiete; NSG); Kenntnisse zu Rote-Liste-Arten sowie zum Biotopschutz; Erfassung der Vegetation in Anlehnung an die Kartieranleitungen FFH-Lebensraumtypen bzw. §21 SächsNatschG; geobotanische Grundlagen der Pflanzenverbreitung; Grundlagen der statistischen Aufbereitung vegetationskundlicher Daten Lerninhalt: Teil Pflanzentaxonomie: Sicheres Erkennen der Familien- bzw. Gattungszugehörigkeit von Pflanzen im Freiland, diese bis auf Art- (ggf. Unterart-) niveau zu bestimmen und sich mit kritischen Taxa selbständig auseinander zusetzen; sicherer Umgang mit den Bestimmungsschlüsseln der Exkursionsfloren Teil Vegetationskunde: Ermittlung der potentiell natürlichen Vegetation, Bewertung edaphischer und klimatologischer Parameter anhand der Vegetation, korrekte Auswertung der Zeigerwerte nach Ellenberg, Anwendung und Transformation der bekanntesten Schätzskalen, korrekte Auswahl und Einmessung von Probenflächen, Lesen und Interpretieren eines Ökogrammes , Erfassung und Bestimmung von unterschiedlichen Pflanzengesellschaften, Kenntnisse zu Rote-Liste-Arten; Anwendung der Kartierschlüssel nach FFh und §21 SächsNatschG (Besonders geschützte Biotope); Grundlagen des Biotopschutzes |
| Lernergebnisse/Kompetenzen: | |
| Fachkompetenzen: | Pflanzentaxonomie: Erwerb von Kompetenzen, die es dem Studenten ermöglichen, im Freiland sicher Familien- bzw. Gattungszugehörigkeit von Pflanzen zu erkennen, diese bis auf Art- (ggf. Unterart-) niveau zu bestimmen und sich mit kritischen Taxa selbständig auseinander zusetzen, Erlernen routinemäßigen Umgangs mit Licht-/und Stereomikroskopen Vegetationskunde: Verständnis pflanzensoziologischer Literatur, Planung und Durchführung pflanzensoziologischer Geländeaufnahmen, Ermittlung der potentiell natürlichen Vegetation, Bewertung edaphischer und klimatologischer Parameter anhand der Vegetation, korrekte Auswertung der Zeigerwerte nach Ellenberg, Anwendung verschiedener Schätzskalen; Erstellen einer Artenzahl-Arealkurve, korrekte Auswahl der Probenflächen, Lesen und Interpretieren eines Ökogrammes , Erfassung und Bestimmung von unterschiedlichen Pflanzengesellschaften |
| Fachübergreifende Kompetenzen: | Erwerb von Methodenkompetenzen (Beschaffung von Informationen, Formen der Wissensaneignung, Ergebnissicherung und -darstellung Möglichkeiten der Evaluierung, Feedback geben, Inhalte zusammenfassen, Wissen synthetisieren und vortragen), Analyse komplexer Sachverhalte, Training kognitiver Fähigkeiten (Transfer von Wissen in die praktische Anwendung), Vermittlung affektiver Lernziele (d.h. von Wertvorstellungen hinsichtlich der natürlichen Lebensgrundlagen), soziale Kompetenzen: Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Kompromißfähigkeit, Kritikfähigkeit, Respekt, Selbstwirksamkeit, kooperative Motivation, soziale Intelligenz |
| Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: | keine |
| Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: | Kenntnisse aus den Wissensgebieten Allgemeine Biologie, Funktionsmorphologie/Systematik, Allgemeine Ökologie |
| Literatur: | www.umwelt.sachsen.de www.floraweb.de www.smul.sachsen.de/lfulg Datenbank BiolFlor – UfZ Halle/Leipzig Dierschke, H. 1994. Pflanzensoziologie: Grundlagen und Methoden. UTB. Stuttgart: Ulmer Ellenberg, H.1996. Vegetation Mitteleuropas. 5.Aufl. Stuttg.:Ulmer Schubert,R.,Hilbig,W.,Klotz,S.2001. Bestimmungsbuch der Pflanzengesellschaften Deutschlands.Berlin,Heidelberg: Spektrum Exkursionsfloren u.a.: Rothmaler, H. [Begr.] Exkursionsflora von Deutschland. Verschiedene Auflagen. Bd. 1-5 Strasburger [Hrsg.] Lehrbuch der Botanik Wirth, V. 1995. Flechtenflora. 2.Aufl. Stuttgart: Ulmer Frahm,J.P., Frey, W. 2004. Moosflora. 4.Aufl. Stuttgart: Ulmer |