
| Code: | 228200 |
| Modul: | Interkulturelle Perspektiven |
| Module title: | Intercultural perspectives |
| Version: | 1.0 (12/2016) |
| letzte Änderung: | 20.12.2016 | Modulverantwortliche/r: | Dr. Tryc, Slawomir s.tryc@hszg.de |
| Modul läuft im: | WiSe (Wintersemester) |
| Niveaustufe: | Bachelor/Diplom |
| Dauer des Moduls: | 1 Semester |
| Lehrsprache: | Deutsch |
| Lehrort: | Görlitz |
| ECTS-Punkte: | 5 |
| Gesamtworkload in h | 150 |
| Präsenzzeit | |||||||
Vorlesung |
Seminar/Übung |
Praktikum |
Weiteres |
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| Selbststudienzeit in h |
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| Erläuterungen zu Weiteres: | Exkursion | ||||
| Prüfung(en) | ||||
| Prüfungsvorleistung: | Prüfungsvorleistung als Referat (VR) | |||
| Prüfung: | Prüfungsleistung als Klausur (PK) | 180 min | 100.0% | |
| Lehr- und Lernformen: | Die Vermittlung des Fachwissens erfolgt in Form von Vorlesungen und Seminaren mit aktiver Einbeziehung der Studierenden. Es gibt sog. offene Vorlesungen und Seminare, in denen Fachliteratur erschlossen, spezielle Themen, Konzepte und Studien von Studierenden vorbereitet und optional als Referat vorgestellt werden. |
| Lehrinhalte: | Im Fokus stehen insbesondere interkulturelle Brennpunkte, die eine zentrale Rolle bei der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verständigung mit den Nachbarn spielen: I. Historische Bezugspunkte gestern und heute: a. erhellende Perspektiven auf die Geschichte, b. gegenseitige Klischees und Vorurteile; Stereotypisierung im interkulturellen Kontext, c. wirkliche und potentielle Konfliktfelder in der Vergangenheit und heute, II. Kulturelle Kontakte (Transfers) a. gemeinsames Kulturerbe b. Erinnerungsorte III. Lokale Geschichte und Landeskunde - Dreiländereck als Paradebeispiel für interkulturelles Handeln - Vergangenheit und Zukunft. IV. Zwischen Affirmation und Subversion - Selbstinszenierung der Gesellschaften im Banne der Kultur. Kulturelle Selbst- und Fremdbilder. V. Eingrenzung oder Befreiung- Tradition, Sprache, Glaube - Strategien des Umgangs mit nationalen Werten. |
| Lernergebnisse/Kompetenzen: | |
| Fachkompetenzen: | - interkulturelles Knowhow verstanden als Fähigkeit Unterschiedlichkeit zu erkennen und anzuerkennen, Ausdifferenzierung der Gesellschaft wahrzunehmen, zu interpretieren und Diversität gewinnbringend zu nutzen, - kulturelle Pluralität im eigenen Land als Maßnahme und Verpflichtung anerkennen, - Fähigkeit, aufgrund des spezifischen Mehrwerts der Lage der Hochschule in der Europastadt Görlitz/Zorzelec im Dreiländereck DE-PL-CZ und somit der hier besonders gegebenen Möglichkeit in multinationaler Umgebung, bei der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verständigung, mit den nächsten Nachbarn zu agieren, - Projekte im multinationalen Milieu bzw. in multikulturellen Teams unter Einbeziehung des interkulturellen Knowhow (interkulturelles Lernen/Handeln/Verhandeln) selbständig planen und angemessen gestalten. |
| Fachübergreifende Kompetenzen: | - selbständige Analyse und Interpretation interkultureller Brennpunkte vornehmen, - interkulturelle Kompetenzen im Diskurs effizient benutzen, - interkulturelle Konflikte managen, kreative Methoden der Problemlösung anwenden, - mit Diversität sensibel und flexibel umgehen, |
| Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: | - selbständige Analyse und Interpretation interkultureller Brennpunkte vornehmen, - interkulturelle Kompetenzen im Diskurs effizient benutzen, - interkulturelle Konflikte managen, kreative Methoden der Problemlösung anwenden, - mit Diversität sensibel und flexibel umgehen, |
| Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: | keine |
| Literatur: | Wird jeweils von den Dozenten zu Beginn des Semesters mitgeteilt. |