Letzte Änderung : 05.02.2026 15:23:02   



Modulausgabe

Code: 317450
Modul: Energieberatung
Module title: energy consulting
Version: 1.0 (10/2025)
letzte Änderung: 20.01.2026
Modulverantwortliche/r: M.Eng. Klitzke, Lars
Lars.Klitzke@hszg.de


Modul läuft im: SoSe (Sommersemester)
Niveaustufe:Bachelor/Diplom
Dauer des Moduls:1 Semester
Lehrsprache:Deutsch
Lehrort:Zittau

ECTS-Punkte: 5
Gesamtworkload in h 150

Präsenzzeit
gesamt SWS
davon
5
3
Vorlesung
2
Seminar/Übung
0
Praktikum
0
Weiteres
Selbststudienzeit
in h
gesamt
davon
94
80
Vorb. LV
14
Vorb. Prüfung
0
Sonstiges


Prüfung(en)
Prüfung: Prüfungsleistung als Klausur (PK) 120 min 100.0%



Lehr- und Lernformen:- Vorlesung (Einführung und theoretische Grundlagen)
- Übung/Praktikum (Softwareanwendung, Rechenübungen, Fallstudien)
- Projektarbeit (Sanierungsfahrplan, Förderanträge, Beratungsleitfaden)
- Exkursionen/Best-Practice-Beispiele

Hinweise: Kann im Zusammenhang mit weiteren Modulen zum Gebäudeenergieberater führen.

Lehrinhalte: Die Studierenden erwerben fundierte Kenntnisse und praxisorientierte Fähigkeiten im Bereich der Energieberatung für Wohngebäude. Sie sind in der Lage,
- energetische Nachweise gemäß GEG und DIN/TS 18599 eigenständig zu erstellen,
- Softwaretools für die Energieberatung sicher anzuwenden,
- Sanierungsstrategien und individuelle Sanierungsfahrpläne (iSFP) zu entwickeln,
- Beratungs- und Umsetzungsprozesse mit Eigentümern und Förderstellen professionell zu begleiten,
- die Rolle des Gebäudeenergieberaters als Schnittstelle zwischen Planung, Technik und Förderwesen einzunehmen.


Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen: Nach Absolvieren des Moduls sind die Studierenden in der Lage …
• das GEG und die EPBD zu kennen und anzuwenden
• energetische Nachweise auf Grundlage der DIN 18599 zu führen
• Fördersystematiken anzuwenden
• energietechnische Komponenten und Anlagen mit der Hottgenroth-Software, der führenden Software zur Bilanzierung/Simulation energietechnischer Prozesse, zu bilanzieren und zu modellieren.
• die Energieeffizienz von Energiesystemen zu beurteilen und Verbesserungspotentiale zu identifizieren
• ganzheitliche, integrale Sanierungsstrategien zu entwickeln
Fachübergreifende Kompetenzen: Nach Absolvieren des Moduls sind die Studierenden in der Lage …
• … Problemstellungen sinnvoll zu strukturieren
• … fächerübergreifend zu denken und zu handeln
• … multiple Information zu einem ganzheitlichen Lösungsansatz zusammen zu führen (Vernetztes und systemisches Denken)
• … Projektarbeit zu komplexen und innovativen Themen der Energie-/Wärmewende unter Gegebenheiten der Praxis zu organisieren und erfolgreich zum Abschluss zu bringen.
• … Wissen aus unterschiedlichen Bereichen zu extrahieren und in geeigneter Weise zusammenzufügen bzw. anzuwenden


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: Bauklimatik
Baustoff-/Werkstofftechnik
Empfohlene Voraussetzungen für die Teilnahme: Bauphysikalische-(bauklimatische)/ Grundlagen
bautechnische Grundlagen


Literatur: Klitzke/Zerwas, Energetisch optimieren im Bestand, Rudolf Müller Verlag, 1. Auflage, 2025

Deutsche Energie-Agentur (Hrsg.) (dena, 2025) „Handbuch für Energieberaterinnen und Energieberater –
Anleitung zur Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplanes“ zu beziehen über das Gebäudeforum Klimaneutral

DIN EN 18599, Teil 1-12

GEG, EPBD, BEG