Letzte Änderung : 12.10.2026 14:55:12   



Modulausgabe

Code: 264600
Modul: Betriebliche Informationssysteme
Module title: Business Information Systems
Version: 3.0 (02/2020)
letzte Änderung: 18.03.2026
Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. Lässig, Jörg
j.laessig@hszg.de

wird in 6 Studiengängen angeboten: Informatik (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2020 (Wahlpflichtmodul)
Informatik (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2024 (Pflichtmodul)
Informatik (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2026 (Pflichtmodul)
Wirtschaft und Informatik (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2020 (Pflichtmodul)
Wirtschaft und Informatik (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2025 (Pflichtmodul)
Wirtschaft und Informatik (Bachelor of Science) gültig ab Matrikel 2026 (Pflichtmodul)

Modul läuft im: WiSe (Wintersemester)
Niveaustufe:Bachelor/Diplom
Dauer des Moduls:1 Semester
Lehrsprache:Deutsch
Lehrort:Görlitz

ECTS-Punkte: 5
Gesamtworkload in h 150

Präsenzzeit
gesamt SWS
davon
4
2
Vorlesung
2
Seminar/Übung
0
Praktikum
0
Weiteres
Selbststudienzeit
in h
gesamt
davon
105
45
Vorb. LV
20
Vorb. Prüfung
40
Sonstiges


Prüfung(en)
Prüfungsvorleistung: Prüfungsvorleistung als Referat (VR)
Prüfung: Prüfungsleistung als Klausur (PK) 90 min 100.0%



Lehr- und Lernformen:Vorlesung, angeleitete Computerübungen

Lehrinhalte:

  • Grundlagen betrieblicher Daten- und Informationswirtschaft

  • Klassifikation der verschiedenen betrieblichen Informationssysteme

  • Markt für ERP-Systeme

  • Grundlegende Funktionsweise von SAP und Einführung in die SAP

  • Terminologie

  • Konkretes Anwendungswissen in Modulen des ERP-Systems SAP R3

  • Fallstudien

  • Führungsinformationssysteme

  • Datenintegration und Data Warehousing

  • Es wird ein breites Wissen über die verschiedenen Typen von Informationssystemen und deren Anwendung vermittelt. Anhand von Fallstudien erlangen die Studierenden Anwendungswissen für die praktische Arbeit mit verbreiteten betrieblichen Informationssystemen.

  • Problemlösefähigkeit, Entscheidungskompetenz, Umsetzungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Kreativität, Leistungsbereitschaft, Übernahme von Verantwortung, Präsentationstechniken, sozialverträgliche Technikgestaltung



Lernergebnisse/Kompetenzen:
Fachkompetenzen: Die Absolventen und Absolventinnen verfügen über ein fundiertes fachliches und methodisches Wissen, das sie befähigt, komplexe Herausforderungen im Bereich der Informationsverarbeitung zu meistern.
Zugleich besitzen sie ein kritisches Verständnis der wichtigsten Theorien, Prinzipien und Methoden der Betriebswirtschaft und sind in der Lage, dieses Wissen kontinuierlich zu vertiefen.
Auf dieser Basis können sie sachgerechte betriebliche Entscheidungen auf der Grundlage notwendigen Detailwissens fällen, Marktprozesse mit methodischem Wissen analysieren, steuern und den Markt als Informationsquelle nutzen.
Des Weiteren wenden sie die Grundlagen des Rechnungswesens an, um verschiedene Kennzahlen zu berechnen, und identifizieren die Rechte und Risiken, die bei der Sammlung, Speicherung und Verarbeitung von Daten entstehen.
Sie evaluieren zudem Systeme der Informationsverarbeitung systematisch und empirisch.

Im Hinblick auf ihre Methodenkompetenz sind die Absolventen und Absolventinnen fähig, systematisch, effizient und wissenschaftlich Wissen in einem neuen Arbeitsfeld zu erwerben.
Sie beherrschen Methoden des abstrakten Denkens, drücken sich klar aus, erfassen rasch Probleme und Sachverhalte und können Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden.
Sie erkennen Tendenzen und Zusammenhänge, leiten daraus richtige Schlüsse und Strategien ab.
Dabei identifizieren sie bekannte Problemstellungen in verschiedenen Anwendungskontexten und wählen die zugehörigen Lösungsmuster aus.
Zudem handeln sie auf der Grundlage ihres fachlichen und methodischen Wissens über die auf dem eigenen Gebiet wirkenden Ursache-Folge-Beziehungen und können Folgeerscheinungen in ihren Auswirkungen auch ohne strenge Kausalzusammenhänge intuitiv "statistisch" abschätzen.
Fachübergreifende Kompetenzen: Die Absolventen und Absolventinnen sind in der Lage, wirtschaftsbezogene Probleme zu identifizieren, diese in kreativen Diskussionen der Arbeitsgruppe oder des Unternehmens zu behandeln, Kommunikations- und Leitungsstrukturen dem erkannten Problemtyp entsprechend effektiv zu gestalten und Problemlösungsprozesse sowohl mit Einzelpersonen als auch in Projektgruppen zu initiieren.
Ihre Entscheidungsfähigkeit zeigt sich darin, dass sie Lösungsalternativen bewerten, Entscheidungen treffen und diese tatkräftig umsetzen.

In ihrer sozialen Kompetenz zeigen die Absolventen und Absolventinnen die Fähigkeit, gut und gern in Teams zu arbeiten, andere Sichtweisen und Meinungen in Gruppenprozesse einzubinden und gemeinsame Lösungen anzustreben.
Sie gestalten Arbeitsprozesse kooperativ in einem Team, organisieren die Arbeit und übernehmen in Teams mit vielfältigen Hintergründen und Erfahrungen verschiedene Rollen, wobei sie auftretende Konflikte sachlich und zielgerichtet lösen.
Sie sind in der Lage, auf andere offen, wohlwollend, aber ohne Distanzlosigkeit zuzugehen, schnell Kontakte zu knüpfen und auszubauen sowie Wertschätzung gegenüber Gesprächspartnern und Stakeholdern zu zeigen.
Sie überzeugen andere durch starke Identifikation mit den eigenen Argumenten, drücken sich kundengerecht aus, präsentieren, verhandeln und schreiben sicher, unter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien.
Eine sichere Kommunikation auf Englisch gehört ebenfalls zu ihren Fähigkeiten.
Des Weiteren können sie mit interkulturellen Unterschieden und genderspezifischen Fragestellungen umgehen, entwickeln und zeigen Empathie, gehen mit Kritik um, versetzen sich in andere Perspektiven und entwickeln in Konfliktsituationen Lösungsansätze.

Schließlich zeichnen sich die Absolventen und Absolventinnen durch eine ausgeprägte Selbstkompetenz aus.
Sie handeln konsequent, verantwortungsbewusst, werteorientiert, pflichtbewusst und zuverlässig.
Sie sind in der Lage, ihre persönlichen Werte und Ziele eigenen ökonomischen Handelns mit anderen Menschen, die Interesse an den Handlungsfolgen haben, auszutauschen, und engagieren sich verantwortlich in Kenntnis der sozialen oder ökologischen Folgen ihres Handelns und Entscheidens.
Sie handeln gemäß ihren erkannten eigenen Möglichkeiten und Begrenzungen, schöpfen gegebene Handlungsmöglichkeiten aktiv aus und weiten diese bewusst aus.
Sie teilen sich die Zeit selbstgesteuert ein, reflektieren sich selbst, gehen mit Kritik um, zeigen Initiative, setzen sich Ziele und verfolgen diese konsequent.
Durch die Verknüpfung all dieser Fähigkeiten sind die Absolventen und Absolventinnen befähigt, Aufgabenstellungen in der Informationsverarbeitung in verschiedenen Anwendungsfeldern unter Berücksichtigung der technischen, betriebswirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Randbedingungen ganzheitlich zu bearbeiten.


Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme: keine


Literatur: Wird in der Vorlesung bekanntgegeben.